Willkommen bei KPÖ Tirol 

Wahlen in Brandenburg und Sachsen

Standpunkte FPÖ/ AFD: Das sind keine Protestwähler, sondern Überzeugungstäter.

Ach wie schön, dass niemand weiß,
dass ich Glatzkopfstrammstehn heiß.
Ach wie schön, dass alle wissen:
wir werden alle Strache küssen.
Sachsen, Brandenburg und Österreich
3 hoho auf einen Streich.
Shit nochmal. Was kann ich machen.
Über Rechts und alles lachen.
Bin so groß und geh zur Ruh.
Schließe meine Äuglein zu.

Sylvia Dürr, verzweifelt wütend....

Buchbesprechung DIE IBIZA AFFÄRE

Die Ibiza Affäre von Obermaier/Obermayer

Whoah! We are going to Ibiza
Whoah! Back to the island
Whoah! We are gonna have a party
Whoah! In the Mediterranean sea
(Vengaboys, 1990)

Whoah! War das eine Show am 24. Juli 217 in einer Top Villa auf Ibiza mit den Darstellern Strache, Gudenus, seiner Angetrauten, und der vermeintlichen Russenoligarchennichte mit ihrem Vertrauten. Und Wanzen und Kameras.
Eine Falle. Von wem auch immer gestellt, sei dahingestellt...
Die Autoren des Buches, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer (mit beinahe eineiigen Zwillingsnamen) von der Süddeutschen Zeitung, sind investigative Journalisten, die auch die Skandale der PANAMA PAPERS, PARADISE PAPERS und weitere kriminelle Machenschaften aufgedeckt haben.
Das Buch beginnt - nach einem Vorwort von Armin Wolf,- spannend wie ein Krimi. Wie Obermaier/mayer eine Nachricht erhalten, wie sie von einem Treffpunkt zum andren geleitet werden, wie sie ein 15 minütiges Video bekommen, auf dem aber zunächst nicht allzuviel zu erkennen ist. Soll das Strache sein mitsamt seinem Adlatus Gudenus? Die Journalisten sind anfangs misstrauisch. Und der Informant bzw die Informanten machen es seehr spannend.
Diese Spannung zieht sich durchs ganze Buch, aber für meine Begriffe, in denen die beiden Journalisten letztendlich das mehrstündige Video in den Händen halten, prüfen und die Bombe platzen lassen, zu ausschweifend. Von den 268 Seiten hätte man locker 100 zusammen streichen können. Nun denn, der Verlag und die Journalisten wollen auch schwafeln und leben, sonst könnte man kaum 16,50 Euro verlangen.
Zurück zum Inhalt: Ausführlich werden die Aussagen von Strache und Gudenus beschrieben.
Je fortgeschrittener der Abend, desto mehr eine "bsoffene Gschicht"?
Von wegen! Die Pseudo- Oligarchennichte hat viiel Geld zum Investieren und möchte von Strache Vorschläge hören, nachdem die Abhör-Kandidaten leckeres mondänes Zeug gefuttert und begonnen haben, Wodka/Red Bull zu saufen. Strache beginnt mit der Zeitung KRONE. Der Oligarchennichtenlockvogel könnte locker die Hälfte kaufen, noch vor der Wahl im Oktober 2017. Dafür werde er, Strache, sorgen. Und das Blatt auf FPÖ Linie bringen. Die unangenehmen Journalisten raushauen. ZACK ZACK ZACK! Da wäre sie rasch die Chefin, die Nr.1. "Journalisten sind eh die größten Huren auf dem Planeten!", meint Strache, und pafft um die Wette. Man fragt die falsche Oligarchennichte, was sie als Gegenleistung wolle? Man könne evtl. staatliche Aufträge zum "Überpreis" (zu künstlich überhöhten Preisen) an sie vergeben. ZB am Wasser, dem weißen Gold teil haben. Strache meint, eine Struktur sei vorstellbar, "das Wasser zu verkaufen, wo der Staat eine Einnahme hat, und derjenige, der das betreibt, genauso eine Einnahme hat. Des hat Sex!" Und so geht das Gespräch weiter.
Je später der Abend, desto schillernder die Ideen.
STRABAG kommt ins Spiel. Und diverse Partei- Spender ( die später auf Anfrage alles bestreiten). Der Waffenfabrikant Gaston Glock. Kaufhausschnepfenerbin Heidi Horten. René Benko. Novomatic spendet an alle großen Parteien. Auch nicht blöd. Der Trick, die Spenden an den Rechnungshof vorbei zu hieven, ist der, an FPÖ nahe Vereine zu spenden. Da kann man auch Milliönchen spenden und niemand murrt auf. Aha, so geht das. Der Lockvogel will klare Zusagen, aber Strache ziert sich. Plötzlich sieht er ihre dreckigen Fußnägel und Zweifel über die Echtheit der Oligarchennichte kommen auf. Aber Gudenus wiegelt ab. Er hat ja schon Wochen vorher Kontakt aufgenommen. Und alle sind wieder happy.
Je später der Abend, desto ausgelassener die Gäste.
Es geht um Verkauf von Immobilien "in bester Lage und wirklich geil". Und nochmals: Staatsaufträge mit Überpreis... Flughäfen, Autobahnen... Da ist Strache sofort dabei, den Strabag Miteigentümer Haselsteiner auszubooten.

Die Videos werden sorgfältig mithilfe von Sachverständigen überprüft und der Ibiza- Knaller soll noch vor den Europawahlen erscheinen. Auch der Falter und der Spiegel werden eingeweiht. Aber ansonsten besteht größte Geheimhaltung. Plötzlich plappert Satiriker Böhmermann angesichts der Romy Verleihung über Ibiza: Er sei zugekokst, Red Bull betankt und hängt mit paar FPÖ Freunden in einer Oligarchenvilla rum. "Kann sein, dass morgen Österreich brennt!" Sollte die Bombe nach hinten losgehen? Strache und Co müssen riechen, dass der Ibiza Braten stinkt und eine Falle gewesen ist.
Die recherchierenden Journalisten bitten kurz vor der Veröffentlichung Strache und Gudenus um Stellungnahme per Whatsdepp. Wie korrekte Journalisten eben sind. Allerdings haben sie das Gefühl, dass einige PCs gehäckt wurden.
Und Strache meldet sich tatsächlich: es wär nur eine bsoffene Gschicht gwesen im privaten Rahmen.

Der Rest ist Geschichte.

Natürlich können wir den Verwanzern dankbar sein!! Aber auf diese wird nun Jagd gemacht. Die Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt. Und der Ibiza Skandal ist jetzt schon am Absaufen. Unseriös bleibt unseriös. Wem gehört die Republik? Den fauligen Bananen? Eher Red Bull und blauen Konsorten....

Sylvia Dürr

PS.
Retourkutschen und Halali zum Gegenangriff im Chor der (braunblauen Hickhick) FPÖ: Wir sind die Opfer und nicht die Bösen!
Mit viel aggressiv- polemischem Schaum werden die Menschen hier derzeit Tag für Tag eingeseift. Wenns einen Preis geben würde für die Verdrehung von Tatsachen, dann könnten Strache u. Co locker den ersten Pinocchio- Preis gewinnen. Und die Medien bieten ihnen gehörig viel Raum. Das Volk und die Justiz wollen scheinbar ständig verarscht werden in dieser Bananenrepublik.
Wetten, dass nach der Wahl am 29. September die FPÖ wie Phönix aus der Ibiza Asche entsteigen wird mit zweistelligen Prozentwerten? WETTEN?

Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unabhängige in Tirol auf 8. Listenplatz

Wahlen
"Wir können eine andere Politik machen", so die beiden Tiroler Spitzenkandidat*innen Ivo Hajnal und Hany Plattner-Dvorak. "Wir können" ist das Motto des linken Wahlbündnisses Alternativer Listen, KPÖ Plus, Linker und Unabhängiger (Kurzbezeichnung KPÖ). Schwerpunktthemen des Tiroler linken Wahlbündnisses sind soziale Maßnahmen gegen die Klimakrise und das bezahlbare Wohnen.

Grünen fehlt Courage - ein radikales Umdenken ist dringend nötig!

Wahlen Der Wahlkampf für die kommenden Nationalratswahlen nimmt Fahrt auf. Gebi Mair radelt für die Grünen durch ganz Tirol, um die Partei, die bei der letzten Wahl an der Sperrklausel gescheitert ist, wieder ins Parlament zu bringen. Der Klima-Wahlkampf, den die Grünen führen, unterscheidet sich in seiner Oberflächlichkeit allerdings nicht wesentlich von dem von Kurz und Co.

Brennertransitwahnsinn

Verkehr u. Umwelt Die Überschrift des TT Artikels bringts auf den Punkt: Viele Worte, wenig Taten,
- nach dem Berlin-Gipfel. Grün/schwarz/schwarz traf sich zum lustigen Stelldichein mit Berliner Häppchen und viel Blabla.
Und ewig grüßt das Murmeltier: Seit Jahren schon erhöht sich der LKW- und sonstige Verkehr, besonders über die beliebte, billige Brennerroute. Bei den PolitikerInnen, Unternehmern, Frächtern und der Bevölkerung allseits bekannt. Gurgiser, der männliche Tiroler Greta- Verschnitt, und seine wackeren MitstreiterInnen sei Dank, dass diese Problematik auch in Form von (viel zu wenig) Demonstrationen auf der Autobahn medienwirksam aktuell bleibt.
Wenn man derzeit auf einen garantierten Stau Lust hat, der fahre kurz zur Europabrücke hinauf. Spätestens dort reihen sich LKW um LKW. (Und auf der Baustelle malochen geleaste Mannen- bei über 30°, versteht sich.) Der reine Diesel Wahnsinn. Alles noch hübsch subventioniert und super billig. Waren, die mensch eigentlich gar nicht braucht, werden hin und her gekarrt von unterbezahlten Fahrern. Als hätte man diesen Menschen solchen Unfug an Lebenszeit- Verplemperung an der Wiege gesungen. Sie hätten bestimmt Besseres zu tun, aber seit dem Wegfall der Ostblock- Regimes ist es keine Kunst für westliche Unternehmen, diese Menschen als Billigstarbeitskräfte zu ködern. Man fragt sich kopfschüttelnd, was in den Hirnen der für den Transit- Wahnsinn verantwortlichen PolitikerInnen vor sich geht. Hüben wie drüben. "Anreize schaffen" für die Verlagerung von der Straße auf die Schiene, wie der bescheuerte CSU Minister Scheuer (nomen est omen) meint, ist lachhaft. Rigorose Verbote müssen her und das Diesel- Privileg weg! Wenn man bis zum Sanktnimmerleinstag damit wartet und auf jeden Rücksicht nimmt, bloß nicht auf die Bevölkerung, dann gute Nacht Tirol, Bayern, Südtirol und Klima. Auf den Brennerbasistunnel, diesem Milliardengrab, wird im TT Artikel hingewiesen, obwohl Expertenmeinungen von diesem Mammutprojekt abraten, denn einige kleine Tunnels mit zusätzlichen Gleisen an wenigen Stellen wären sinnvoller als eine Riesenröhre. In Deutschland werden derzeit nur 1/5 des Frachtgutes auf Schienen befördert. Das ist -nicht nur beim großen Nachbarn,- ein anachronistischer Schwachsinn. Den gordischen Knoten zerhauen und nicht mehr nur ans Geld und an den Profit gewisser Lobbys denken! Klingt wie im Märchen. Leider leben wir NOCH in jenem System, in dem nicht der Mensch mit seinen Bedürfnissen an erster Stelle steht. Wie lange noch?
MACHT KAPUTT, WAS EUCH KAPUTT MACHT!

Sylvia Dürr

"Fangemeinde" vergrößern - Unterstützungserklärung unterzeichnen!

Wahlen
Der Unterschriften-Marathon für die Kandidatur bei der Nationalratswahl wurde am 9. Juli gestartet. Der Zieleinlauf muss spätestens am 2. August stattfinden. Zum Erreichen des Ziesl fehlen noch zahlreiche Unterstützungen (in Tirol mindestens 200 und bundesweit 2.600) für die "Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unabhängige".

Parteispenden

Standpunkte Obwohl man es schon ahnt bzw. weiß, dass die Parteien großteils von Spenden finanziert werden (und natürlich von den Steuerzahlern), bleibt einem doch für einen Moment die Spucke weg, wenn man die Liste der ÖVP- Sponsoren und deren Spendenhöhe liest. Das ist wie ein Lobbyisten-/ Firmen- "Who is who". Die IGO- Bau-und Immobilien- Gruppe macht es ganz schlau und stückelt ihre Spenden, damit sie unter der Rechnungshof- Grenze bleibt. Gewusst wie. Der IGO Chef meint treuherzig, er wäre so großzügig, weil er die Hoffnung hegt, bei der jungen ÖVP " Verkrustungen aufzubrechen", was immer das auch heißen mag. Was und wer sich da alles auf dieser ominösen Liste tummelt, ist aufschlussreich. Klar, auch die Bergbahnen sind allesamt spendabel. (Gondel her, Gletscher weg. Eh egal!) Und die Rathaus Passage ist adabei, zwar mit vergleichbar mickrigen 8400 Euro, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.. Die Rathausgalerien gehören pikanterweise u.a. den Pitztaler Liften, der Hypo und der Stadt Innsbruck. Ein Schelm, der angesichts des bunten Spender-Gemischtwarenladens an Einflussnahme auf die Parteien denkt. Um dem entgegenzutreten, sollte man dieses ganze undurchsichtige Geld- Gespende-und Geschiebe schlichtweg verbieten. Wär doch toll!? Oder jedem gutgläubigem ÖVP-Wähler wenigstens 10 Euro an der Wahlurne in die Hand drücken, damit er auch ein wenig von dem schönen Geld profitiert! Und alle Parteien sind sich einig: ein bisschen Transparenz, aber bloß kein Verbot. Das nennt man hier und in anderen Ländern auch nicht "Schmieren" oder "Bestechen", sondern legales Spenden zum Wohle der jeweiligen Partei und deren PolitikerInnen. Jeder Depp weiß, wie das wirklich läuft mit Lobbyismus etc.
Der Wähler gibt seine Stimme ab. Der Sponsor seine Spende. Und die Partei reibt sich die Hände und drückt zwei Augen zu. So einfach ist das. Fragt sich nur, wozu wir heutzutage diese unnützen, unfähigen, kapitalhörigen, bestochenen und großkopferten Parteien noch brauchen...

Sylvia Dürr

Zermürbendes Warten im Rückkehrzentrum

Antifa Alarmiert von der NGO Asyl in Not organisierte der Innsbrucker Gemeinderat Mesut Onay von ali mit anderen PolitikerInnen einen unangemeldeten Besuch im "Rückkehrzentrum" Bürglkopf in Fieberbrunn, einer sogenannten "Rückkehrberatungs- Einrichtung". Wieder so ein widerwärtiges, verharmlosendes Wort, das sich wohl blauschwarze Beamte mit sicherer Pension ausgedacht haben. Als "idyllischer" Zen- Ort zum Kontemplieren ohne Ablenkungen, 7 km von Fieberbrunn entfernt, wo sich Fuchs und Has gute Nacht sagen, könnte man sich dies für Managerseminare oder zivilisationsmüde Touristen vorstellen.
Der nicht freiwillig dahingekommene Flüchtling soll dort wohl in Ruhe über seine- meist ungewollte- Rückkehr sinnieren. Wenn er dann irgendwann - mithilfe von Medikamenten oder sonstwas Unerfreulichem- zur Einsicht gekommen ist, dass man als Staatenloser irgendwo auf der Welt genauso entwürdigend sein Dasein fristen kann wie in Austria, dann wird er endlich die Einsicht haben, auszureisen. Der Austria-Himmel sei Dank! Ab ins Nirwana! Egal, ob es sich um integrierte Familien oder Solomenschen handelt.
Die Unterbringung am Bürglkopf, weitab von jeglichem sozialen Geschehen, quasi am Arsch der Welt, ist absolut inhuman und untragbar für die Menschen, besonders für die Kinder. Kontakt zur Bevölkerung ist kaum möglich. Auch sonst weit und breit keine sinnvolle Beschäftigung, keine Zerstreuung, keine Weiterbildung, keine Sprache erlernen, keine psychologische Betreuung. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Isolationshaft und einem Isolationsheim aufm Berg, Mitte Mai noch schneebedeckt? Kaum zu glauben, auf was für abstruse Ideen heimattreue Saubermänner kommen, wenns um das Finden von Örtlichkeiten geht. Um nicht zu sagen "Konzentrationszentren" oder "Konzentrationslager" (Immerhin wurden vor paar Tagen an anderer Stelle die "Ausreisezentren"-Taferln RATZfatz entfernt. Aber am Inhalt ändert sich nix.)
Der Status STAATENLOS ist so ziemlich das Schlimmste, was einem Erdling wohl passieren kann....damals und heute....
Kurzes Zitat zum Schluss: "Der Pass ist der edelste Teil eines Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustande wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustande kommen, auf die leichtsinnigste Art, und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird." Bertolt Brecht, Flüchtlingsgespräche 1940/41

Sylvia Dürr

Austria fällt bei Klimaziel durch

Verkehr u. Umwelt Die Umweltschutzorganisation WWF bemängelt, dass der Entwurf der Bundesregierung völlig unzureichend und nicht kompatibel mit dem Pariser Klimaschutzabkommen ist. Es fehlen Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Ökologische Steuerreformen nicht in Sicht. Die Bevölkerung wird kaum miteinbezogen. (Aber eben durfte mensch wieder ein EU- Kreuzerl malen). Immer mehr Klein LKWs karren Waren umeinander (mit Lohn-und Sozialdumping- Opfern am Steuer), aber leider stockt der zu teure öffentliche Verkehr. Nulltarife? Das Land hat nix zu verschenken, arm wie es ist. Wo kämen wir denn dahin, wenns kostenlose Öffis gäbe? Lieber wieder an der Preisschraube nach oben drehn, denkt sich der IVB. Zudem beanstandet der WWF und andere Organisationen auch die "Gletscherehe" Pitztal-Ötztal. Für den Zusammenschluss erwärmt sich neuerdings auch die (korrupte? Sorry..) SPÖ, - und nicht nur das Klima, das die Gletscher schmelzen lässt, schneller noch als angenommen. Es gibt hierzu Gutachten noch und nöcher. Man kann den ganzen Humbug auch so sehen: Profit versus Natur. Oder: nach uns die Sintflut. Das wird keine Ehe, eher ein Gletscherbegräbnis. Alles schön anachronistisch. Der Fehler liegt im System. Der Fehler ist das System.

Sylvia Dürr

Immoteuerung

Standpunkte Werte UnternehmerInnen, KapitalistInnen und sonstige Arbeitgebergestalten!

Das läuft ja derzeit alles sehr fein für Euch und Euren ImmoheuschreckenkollegInnen: In Tirol wurden Wohnungen innerhalb eines Jahres um 10% teurer. Seit 2015 stiegen die Preise für Wohnungen, Grundstücke und Häuser zwischen 23 und 28 Prozent. Tja, Staat/Land/Stadt sorgen leider nicht für ihre Untergebenen in Form von Immo- Enteignungen. Das Grund- und Boden-Heiligtum ist scheinbar gottgegeben und darf nicht angetastet werden. (Juristen sei Dank!) Da kann mensch lange auf seine Gemeindewohnung warten.
Eine tolle Lösung aber wäre, wenn Ihr, werte Besitzer unsrer Arbeitskraft, schlicht und einfach Löhne so erhöhen, dass wir uns ein hübsches Häuschen leisten könnten oder eine schöne Wohnung in einem schicken Viertel oder so. Das Doppelte an Gehalt wäre das Mindeste. Da müsstet ihr ein bisschen von Eurem Profit abknapsen. Oder noch besser: wie wärs mit der Einführung von Genossenschaften, sodass wir, die kleinen Arbeitnehmerlein selbst bestimmen könnten, wann wo was wieviel produziert wird?! Zu unsrem Wohl. Jawoll! Den Mehrwert teilen wir dann unter uns auf. Auch würden wir den ganzen Autoschrott versilbern in schöne, leise, solar angetriebene Öffi- Busse. Für alle gratis, versteht sich. Auch für Euch! Und für sinnvolle Tätigkeiten würden wir auch endlich sorgen. Weg mit blöd machender Arbeit. Wer hat sich das denn in der Wiege erträumt, dass er/sie später mal Closetttieftaucher wird? Niemand! Na also! Hey, das wär ein Leben!
Also, auf! An die Arbeit. Die Luft wird für Euch da oben allmählich dünner. Aber es ist genug für alle da!

Hochachtungsvoll
Sylvia Dürr, Institut gegen humankapitale Verblödung

Nachsatz: Hab mich jetzt so auf regierungsfreie Zeit gefreut. Endlich mal ein bisschen Anarchie in der Red Bull Republik. Das gibts leider sowenig wie ein bisschen Freiheit, ein bisschen Frieden tralala. (Siehe Deppensongcontest Nicole Deutschland im letzten Jahrtausend)