Willkommen bei KPÖ Tirol 

... und ewig grüßt die Grenzüberschreitung

Verkehr u. Umwelt Das ewige Lied der Tiroler Luftpolitik heißt nicht stille Nacht, heilige Nacht, sondern stinkige Nacht, stickige Nacht. Alle Jahre wieder, mindestens zweimal, kommt nicht das Christuskind, sondern die Meldung, dass die Luft dank aller möglichen Schadstoffe zu wünschen übrig lässt. Die Lungen von Allergikern, Senioren und Kindern rebellieren. Warum nicht endlich der ganze Mensch? Sein Magen müsste sich umdrehen angesichts der Tatsache, dass immer noch in Politikerstuben Däumchen gedreht werden, mit denen einzig heiße Luft erzeugt wird. Seit Jahren allüberall Grenzwertüberschreitungen. Wozu sind Grenzwerte überhaupt da? Zur Gewissensberuhigung? Was hat sich bisher getan? Rein gar nichts! Liegt es am Mangel an Politikerfantasie und der daraus resultierenden Lethargie, am bequemen Laisser-faire, an der Autofahreruneinsicht,-jeder fährt für sich allein, blöd und gegen alle Vernunft-, an den Brummis die immer noch frisch und fröhlich das Inntal bis zum Brenner hinauf und weiter, verstinken können? Vom Lärm, die diese anachronistischen Gefährte machen, ganz zu schweigen.

Nach Rossäpfel-Ära leben wir derzeit in der lauten Abgas- Ära. Die dauert, bis das letzte Tröpfelchen fossile Energie in unsre Atmosphäre und sonstwohin geblasen wird. Was kommt dann?

Sylvia Dürr