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"Alpine"-Insolvenz: KPÖ fordert Rettungsschirm für Beschäftigte

Sozial Nach der Insolvenz der Grazer Leiharbeitsfirma MPS Personal Service GmbH (800 Arbeitsplätze) wurde heute die Insolvenz des zweitgrößten Baukonzerns in Österreich, der Alpine, bekannt. Angesichts der herrschenden Rekordarbeitslosigkeit fordert die KPÖ aktive Maßnahmen bis zur Vergesellschaftung des Konzerns. Betroffen sind nicht nur die 7.500 Beschäftigen der Alpine, sondern auch viele Zulieferbetriebe. KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner: „Während Milliarden in Bankenrettung gesteckt werden, gibt es keine aktive Arbeitsmarktpolitik für die Beschäftigen. Dabei ist die Lage durch die anhaltende kapitalistische Krise bereits mehr als angespannt. Die Politik soll ihr Primat über die Wirtschaft wieder herstellen und aktive Akzente in der Wirtschaftspolitik zugunsten der Beschäftigten setzen.“

„Der Vorschlag von AK-Wien, wirtschaftspolitische Instrumente wie den GBI - Gesellschaft des Bundes für industriepolitische Maßnahmen – zu reaktivieren, um strauchelnde Betriebe aufzufangen und zu sanieren, geht in die richtige Richtung,“ so Messner. „Die KPÖ fordert allerdings seit langen Jahren den Aufbau eines öffentlichen Beschäftigungssektors. Auch ein teilweise vergesellschafteter Baukonzern kann hier wichtige Akzente setzen und zukunftsweisende Standards bezüglich Arbeitsverhältnissen, ökologischer Verträglichkeit und gesellschaftlich sinnvollen Bauprojekten entwickeln.“