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"Extrablatt" von der KPÖ

Pressespiegel ´Gefunden auf www.provinnsbruck.at
Heute hat sich in meinem Postkasten nur ein “Extrablatt” versteckt, eigentlich wollt ich es gleich im Papierkorb entsorgen und dann erkannte ich, dass es sich um eine Broschüre der KPÖ handelt. Kannst es ja mal lesen, war mein Gedanke und nahm es mit in meine Wohnung. Was soll ich gestehen, es war die erste Wahlwerbung, die ich wirklich durchgelesen habe, vielleicht auch dem geschuldet, dass ich heute in der Zeitung wieder einmal das Chaos von “Vor- oder Rückwärts oder wie immer auch Partei” erfahren habe.

Für mich, als unbedarfte Innsbruckerin, war es eine total tolle und nachvollziehbare Information, ich tu mir nämlich auch sehr schwer mit dem Gedanken, dass die “Grünen” mit dem Team Stronach plötzlich keine Berührungsängste mehr haben und sogar die Zeitschrift “Österreich” (die nicht zu meiner Lektüre zählt aber im Informationsblatt zitiert wird) bemerkt: "Die einst alternative Protestpartei(ist) derzeit offenbar so geil aufs Regieren, dass sie sich mit lauter “Wohlfühl-Ressorts” abspeisen ließ”.

Noch ein Absatz im dem Infoblatt hat mich sehr betroffen gemacht, aber aus meinem Wissenstand durchaus 100%ig nachvollziehbar “Die im Parlament vertretenen Parteien sind entweder Kompagnons der Banken und Konzerne (kein Zufall, dass Ex-Minister und Regierungsfunktionäre nach ihrem Staatsdienst scharenweise zu hochdotierten Angestellten von Großunternehmen werden”. Siehe auch SPÖ â€“ Gusenbauer, weitere Worte erspar ich mir ...

Ich jedenfalls unterschreibe die Unterstützungserklärung für die KPÖ und nach meiner Meinung, wollt ihr wirklich etwas auf den Weg bringen, macht das doch bitte auch. Schlimmer wie bei Vorwärts-Tirol kann es auf gar keinen Fall werden. Noch ein Rat zur wohlwollenden Kenntnisnahme, schaut Euch diese Wahlwerbung an, endlich einmal eine mit Hand und Fuß.

Autorin: Ilona Wiesinger