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12 Stunden Maloche

PressespiegelDa davon auszugehen ist, dass sich in nächster Zeit in der Regel keine drastischen Änderungen in Bezug auf Arbeitszeitbedarf ergibt,
besitzt der Vorschlag einer täglichen Arbeitszeit von "12h ", trotz eines scheinbar großzügig veranschlagten "Zeitausgleichs", eine
offensichtlich ziemlich zynische Hintertür - um die es den Herren der heimischen Wirtschaft letztlich eigentlich geht:

Angenommen jemand arbeitet (bisher) 10 Stunden z.B. v. 8h - 18 h,
so erhält er von 8h bis 16h den festgelegten Stundenlohn = 8 Stunden
und ab 16 h pro Stunde einen steuerfreien Überstundenzuschlag von 50% pro geleisteter Arbeitsstunde.
Somit erhält der Arbeitnehmer also für diese 2 Stunden noch eine ganze bezahlte Stunde als Abgeltung.

Bei diesem neuen Regierungsvorschlag erhielte der Arbeitnehmer natürlich NICHTS, da eine Überstunde erst
ab 20h als Überstunde gezählt werden würde....

....und es lacht da wieder einmal der ohnehin volle Geldbeutel.

Bernhard Hotz


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