Willkommen bei KPÖ Tirol 

"War der Meinung bin grün"

Pressespiegel TT, Ausgabe Oberland, 20.8.2006:

Monika Himsl tritt als Spitzenkanditatin für die KPÖ an. Die47-jährige Monika Himsl ist gebürtige Oberländerin und schreibt an ihrer Diplomarbeit.

TT: Frau Himsl, wie schaut Ihr politischer Werdegang aus?

Himsl: Ich war Mitglied der SPÖ, bin aber 2005, noch vor dem Bawag-Skandal, ausgeschieden. Ich weiß einfach nicht mehr, wofür die stehen. Dann war ich fest der Meinung, dass ich Grüne werde. Das Angebot der "Liste Links" bei den Innsbrucker Wahlen hat mir aber gut gefallen, bei der KPÖ fühl ich mich jetzt willkommen.

TT: Wie sehen Sie die Tiwag-Projekte im Oberland?

Himsl: Ich bin zwar ökologisch angehaucht, aber man kann nicht für oder gegen alles sein. Die Kraftwerksdebatte ist ein gordischer Knoten, ebenso wie die Verkehrsberuhigung in den Ortskernen wie Imst oder Nassereith, das inzwischen ein totes Dorf ist.

TT: Was wollen Sie im Oberland und Außerfern politisch anbieten?

Himsl: Den internationalen Ansatz. Inzwischen ist die Globalisierung zum Schreckgespenst geworden. Mein persönliches Augenmerk liegt auf Bildungs- und Integrationspolitik.

TT: Noch hat die KPÖ nicht genügend Unterstützungserklärungen für die Kandidatur zur Nationalratswahl.

Himsl: Wir haben bis kommenden Freitag Zeit. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in Tirol die geforderten 200 Unterschriften zusammenbekommen.

Das Gespräch führte Renate Schnegg