Willkommen bei KPÖ Tirol 

KPÖ-Protestmarsch durch Innsbruck

Pressespiegel ORF-Tirol-Meldung:


Die Tiroler Kommunisten sind am Freitag in den Nationalratswahlkampf eingestiegen. In einem Protestmarsch durch die Innsbrucker Innenstadt forderten sie u. a. eine Reichensteuer. Anhebung der Mindestpension gefordert

Der "Pflegenotstand" ist auch bei den Tiroler Kommunisten großes Wahlkampfthema. Im Protestmarsch zogen KPÖ-Mitglieder heute ein Pflegebett vom Stadtteil Pradl in die Innsbrucker Innenstadt. 1.000 Euro für jeden, Anhebung der Mindestpensionen und das Ende des Pflegenotstandes, das sind die Forderungen. Doch wer soll das bezahlen? "Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich", lautet das Credo der KPÖ.

Umverteilung

Für die Tiroler Spitzenkandidatin und Autorin Rosemarie Thüminger ist ganz klar, wer dafür bezahlen soll: "Durch eine Umverteilung von oben nach unten. Wir möchten, dass die Euro-Millionäre in Österreich fünf Prozent ihres Vermögens versteuern. Damit hätte man Geld für vieles: für Pflege, für bessere Schulbildung, für eine bessere medizinische Betreuung."


Nur 4.000 Euro Wahlkampfbudget

Von Reichtum kann die KPÖ nur träumen. Muss sie in Tirol ihren Wahlkampf doch mit einem Mini-Wahlbudget von 4.000 Euro schlagen. Mehr ist laut dem Osttiroler KPÖ-Spitzenkandidat Josef Stingl nicht drin. "Wir versuchen, das Manko an finanziellen Mitteln durch persönlichen Einsatz auszugleichen. Das heißt zum Beispiel, dass auch die Spitzenkandidaten Plakate kleben müssen."

Die Mehrheit werde man wohl nicht schaffen, schmunzelt Stingl. Dennoch hoffen die Kommunisten im "schwarzen" Tirol auf zumindest eineinhalb Prozent.