Willkommen bei KPÖ Tirol 

NR-Wahl: KPÖ setzt auf Kantersieg und ein Prozent in Tirol

Pressespiegel (Quelle: www.tirol.com)

Die Schere zwischen Arm und Reich wollen die Kommunisten schließen. Ein Schritt dazu sei eine Reichen-Steuer, sagt KPÖ-Spitzenkandidat Messner.

5000 Stimmen - davon träumt Rosmarie Thüminger. Die Innsbruckerin ist KPÖ-Spitzenkandidatin in Tirol. Schafft sie ihr Ziel, würde sie damit das Wahlergebnis der KPÖ in Tirol verdoppeln und bei rund einem Prozent landen.

Wer über ein Vermögen von einer Million Euro verfügt, soll fünf Prozent Steuer zahlen. Stiftungen würden die Rot-roten überhaupt abschaffen. Gerade in Tirol sei die Umverteilung eine wichtige Sache, meint Thüminger gegenüber der TT. "Hier sind die Einkommen niedrig und die Preise hoch."

Auch der bundesweite Spitzenkandidat der KPÖ, Mirko Messner, hat Träume: ein Grundmandat in der Steiermark. Unter Ernest Kaltenegger lief die steirische KPÖ zur Höchstform auf. Die KPÖ errang 20,75 Prozent bei der Grazer Gemeinderatswahl 2003 und schaffte den Wiedereinzug in den Landtag mit 6,34 Prozent 2005.

Bei der Nationalratswahl 2002 kam die KPÖ allerdings auf 0,56 Prozent.

70.000 Euro stehen der KPÖ für den Wahlkampf zur Verfügung. "Wir sind die einzige linke Oppositionspartei", erklärt Messner. Der SPÖ spricht er diese Funktion ab. Messner ortet bei seinen Wahlkampfrunden eine "Welle der Sympathie", die der KPÖ entgegenschlage. "Wenn uns diese Menschen alle wählen würden, hätten wir keine Sorgen mehr."

Neben der Millionärs-Steuer setzen die Kommunisten auf die alte Forderung der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Die Produktivität ist gestiegen, dafür gehörten die Arbeitnehmer belohnt, finden Messner und Thüminger.


20.09.2006