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Götzenhafte Hofer-Diskussion endlich beenden

Pressespiegel Eine deftige "Schüssel Kohl" servierte Andreas Khol vor den Südtiroler Schützen. Positiv bewertet, Oliver Jonischkeit, KPÖ-Tirol, Khols Aussagen gegen den Faschismus und Nationalsozialismus - den Rest der Rede würde aber eher zum Faschingausklang als zur Aufarbeit Tirols Geschichte taugen. Aber kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte ist Khols Sache nicht, wie er selbst bestätigt.

Andreas Hofers Wirken lässt sich natürlich nur unter Berücksichtigung der Geschichte erklären - Tirol war zwar zu seiner Zeit mit Sicherheit ein rückständiges Land, allerdings mit freiem Bauernstand. "Für viele TirolerInnen steht sein Name nach wie vor für die Eigenständigkeit und Einheit Tirols, mit den Taliban würden ich ihn nicht vergleichen, aber die Diskussion über Hofer muss endlich ohne kritikloses, götzenhaftes Anbetungsgehabe möglich sein", so Jonischkeit am Sterbetag Hofers.

Mehr als befremdlich und überaus bedenklich findet der KPÖ-Sprecher die Aussagen Khols zu den nationalistischen Terrorakte der vermeindlichen "Freiheitskämpfern" (gesprengte Strommasten etc.). "Das ist durch nichts zu rechtfertigen - der Einsatz vieler TirolerInnen für entsprechenden Autonomiestatus und die Rechte der deutschsprachigen Minderheit in Italien (Südtirol) schon - es wäre höchst an der Zeit, wenn Österreich seine Minderheiten (SlowenInnen etc.) in gleichem Ausmaß schützt wie das Italien tut."

"Die Melodie der Landeshymne mit Absingen anderer Texte unter Strafe zu stellen, ist eine Tiroler Absurdität. Mit gleicher Melodie gibt es das bekannte Arbeiterlied "Dem Morgenrot entgegen", und dieses hat mit Spotttexten absolut nichts zu tun!, so Jonischkeit abschließend zu den Khol Ausführungen.