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KSV-LiLi kandidiert in Innsbruck bei der ÖH-Wahl

Wahlen Eine Überraschung lieferte die Wahlgruppe "Kommunistischen StudentInnenverband - Linke Liste" (KSV - LiLi) an der Uni Innsbruck - die jungen kommunistischen StudentInnen haben als erste Gruppierung ihre Wahlliste zu den ÖH-Wahlen am 22. - 24. Mai 2007 eingereicht. Bereits am ersten Tag der Einreichmöglichkeit, dem 3. April 2007, schon wenige Minuten nach Mitternacht wurde die Kandidatur mit den notwendigen Unterstützungsunterschriften postalisch der Wahlbehörde zugestellt. Eingereicht wurden auch die Kandidaturen auf der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz, der Universität Klagenfurt/Celovec, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck als “Kommunistischer tudentInnenverband - Linke Liste” (KSV – Lili) weiters auf der Universität für Bodenkultur Wien als “Linke Liste Boku” (Lili Boku) und der Wirtschaftsuniversität Wien als “Das Kaptital” (DKT) In Graz und Salzburg werden noch Unterschriften gesammelt, die Kandidaturen also nachgereichen.

Natascha Wanek: “Wir wollen bei dieser Wahl unsere Mandate halten und Stimmen dazugewinnen. Es ist uns wichtig, dass die ÖH, die von vielen Studierenden zu abgehoben empfunden wird, wieder an die Basis zurückkehrt.”

Der Innsbrucker Spitzenkandidat des "KSV - LiLi" ist der gebürtige Oberösterreicher Florian Birngruber, gefolgt von der "Seniorenstudentin" Monika Himsl aus Mieming und Roland Steixner aus Innsbruck.

Bundesweit stellt der "KSV -LiLi" die Studiengebühren, die Bildungsbeschränkungen und die Bildungsökonomisierung zur Diskussion: "Wir wollen ein Bildungssystem ohne jegliche Barrieren, jenseits von Eliten(re)produktion und Marktkompatibilität. Wissen nur für Manche schafft Hierarchien. Und der studierende Alleingang Lethargie und Langeweile. Wir wollen stattdessen, widersprechen und vernetzen, selbst bestimmen und Freiräume gestalten!" so Spitzenkandidat Florian Birngruber.

In Innsbruck prangern die "KSVlerInnen" die "Privatisierung" der Studienrichtungen auf ihrer Uni an: "Während auf der Universität Innsbruck Studienrichtungen abgeschafft werden und Lehr-personal abgebaut wird, schießen Stiftungsprofessuren aus dem Boden. Eine davon ist die Professur für Europäische Sicherheitspolitik von Alexander Siedschlag. Offenbar hat das Verteidigungsministerium zu viel Geld übrig, sodass es sich eine Professur die Propaganda für den Kauf der Eurofighter und für höhere Militärausgaben leisten kann. Die Tatsache, das Siedschlags Professur auch durch die EADS gesponsert wird, macht sich in seinen politischen Statements durchaus bemerkbar, wie aus seinem einem Interview im Standard (21.11.2006) ersichtlich wird."