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Telefonstalking gegen Kommunistin

Pressespiegel Vor einer Woche hat die Politikwissenschaftsstudentin Monika Himsl ihre Funktionen in der KPÖ zugunsten des konzentrierten Studien- und Ausbildungsabschlusses zurückgelegt. Dieser Tage wurde sie unsanft aus ihrer selbst auferlegten Bildungskonzentration gerissen.
Auf ihren, im Internet vorpublizierten Leserbrief an die Tiroler Tageszeitung zum Thema "Hakenkreuz am Telfer Minarett" hin, sah sich ein angeblicher FPÖ-Dissident veranlasst, die Miemingerin stundenlang mit telefonischen "Informationen" über angebliche FPÖ-Interna zu bewegen. Er forderte sie auf - mit ihren linken MitstrieterInnen - den FPÖ-Landesparteitag in Telfs zu stören und hatte dafür konkrete Anweisungen Störaktionen parat.

Immer wieder, wenn das Gespräch in eine Richtung lief, die im missfiel, kam es zu völlig irrwitzigen Vorwürfen gegenüber der "linken Mulitkulti-Gutmenschin (O-Ton des Anrufers)" und schließlich zur Deportationsdrohung: "Ich schicke dich nach Sibirien!"

Den Stalkingversuch und die wahnwitzige Drohung des nervigen Anrufers mit eindeutigem FPÖ-wording, beendete die Mieminger Kommunistin mit einer Anzeige des Telefonterros bei der Telfer Polizei.

Bezweifelt wird von Josef Stingl, (KPÖ-Tirol) die Echtheit des angeblichen FPÖ-Dissidenten und dessen angebliche Informationen. Vielmehr vermute er einen gezielten Ablenkungsversuch der FPÖ nahestehenden rechtsradikalen Szene, die derzeit nicht nur Minarett, Wohnhäuser und Geschäftslokale mit Hakenkreuzen beschmiert, sondern auch gewaltbereit türkischstämmige MitbewohnerInnen drangalisiert. "Oder, Straches Buberlpartie will bewusst provozieren um den FPÖ-Landesparteitag am 23. Juni 2007 im Telfer Rathaussaal als Opfer eines "undemokratischen und gewalttätigen linken Gesinnungsterrors" aufzuwerten", endet Stingl.