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Rege Beteiligung an der Demonstration gegen die Vertreibungspolitik der Stadt Innsbruck

Kommunal Über 150 Personen haben am Samstag klar gemacht, dass sie mit der Vertreibungspolitik der Stadt Innsbruck nicht einverstanden sind, und zogen in einem Protestmarsch durch Innsbruck. Nachdem die "Tiroler Woche" in einem Artikel indirekt bestimmte Menschen als Dreck bezeichnet hatte (nicht anders war der Artikel in Ausgabe Nr. 18 vom 4. 5. 2007 aufzufassen), gingen DemonstrationsteilnehmerInnen unter einer Abdeckplane, die die Theatergruppe Ein/Aus zur Verfügung gestellt hat, durch die Stadt. Einige liefen in Anzügen und mit Besen ausgestattet herum und versuchten die anderen unter die Plane zu kehren. Denn in gleicher Weise, wie dieses "Säuberungsteam" versucht hat, die anderen unter die Plane zu bringen, damit sie niemand sieht, so versucht die Stadt, Menschen, die nicht in das Konzept der Vermarktung Tirols als eine „Insel der Seligen“ hineinpasst, unsichtbar zu machen, indem sie sie von den öffentlichen Plätzen vertreibt.

An einzelnen Orten wurde die Plane als Wiese gebraucht, wobei jedoch darauf verwiesen wurde, dass wir in Innsbruck eben nicht überall sitzen dürfen, wo es uns passt. Für die beste Performance haben jedoch die TeilnehmerInnen selbst gesorgt: Unter der - durchaus nicht kleinen - Plane hatten zur Überraschung der VeranstalterInnen nicht alle Leute Platz.