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Arme Fiona - bedauernswerter Karl-Heinz

Wohnen Es ist rührend, wie sich einige kleinformatige Zeitungen darüber Sorgen machen, dass dem angeblich schönsten Strahlemann der Nation, KHG, und seiner millionenschweren Fiona sein gemietetes Bauernhaus im Raum Kitzbühel abhanden kommt. Weniger sorgen sich diese Blätter darum, daß es gerade im hochpreisigen Kitzbühel und Umgebung auch ArbeiterInnenfamilien gibt, die insbesondere bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit die Mieten nicht mehr aufbringen können und somit von der Obdachlosigkeit bedroht sind. Oder, in welchen finsteren Rumpelkammern oft das Personal (Wochenpendler, Saisonniers) von 4- und 5-Sternhotels untergebracht ist, weil jeder helle Raum dem zahlungskräftigen Publikum angeboten wird. Oder, wie viele Klein(st)bauerInnen ihre Häuser nicht renovieren können und schon aufgegeben haben, weil Agrarkonzerne die Preise für ihre Produkte in den Keller drücken. Genügend ArbeiterInnenfamilien können sich einen Urlaub in dieser Gegend nicht mehr leisten, weil die Wirtschaftslobby nur mehr an immmer noch teureren Hotels Interesse hat und günstige Privatpensionen immer weniger werden. Wenn nun KHG sein Domizil verliert, könnte er ja beim nächsten Hahnenkammrennen in einem Personalzimmer eines Nobelhotels nächtigen, um sich ein Bild von den Arbeitsbedingungen von Hotelpersonal selbst zu machen.