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KJÖ/KPÖ: Mehr als 1200 Menschen auf 1.Mai-Demonstration in Innsbruck

Wahlen Mehr als 1200 Menschen folgten laut Polizeiangaben dem Aufruf eines Bündnisses von verschiedenen linken Organisationen zur 1.Mai-Demonstration in Innsbruck. An der Spitze des Demonstrationszuges fand sich der Block der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ), dem sich spontan auch einige Passanten und einige Aktivisten der Grünen Jugend Telfs anschlossen. Die Demonstranten forderten unter anderem die Einführung der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und protestierten gegen die geplante Videoüberwachung an Schulen.

Der Spitzenkandidat der KJÖ/KPÖ-Jugendliste, Julian Nothdurfter, beklagte anschließend in seiner Rede die Aufweichung des Lehrlings-Kündigungsschutzes und die fehlenden Freiräume für junge Menschen. Josef Stingl, Spitzenkandidat im Bezirk Innsbruck der KJÖ/KPÖ-Jugendliste, solidarisierte sich in seiner Rede mit den 400 Swarovski-Beschäftigten, deren Kündigung bevorsteht.

Anschließend feierten die KommunistInnen bei einem Maifest in der Gumpstraße die gelungene Demonstration.

Eine zweite Demonstration wurde von den sozialdemokratischen Jugendorganisationen organisiert, die sich an der 1.Mai-Bündnisdemo 2007 noch beteiligt hatten. Ihrem Aufruf folgten allerdings nicht einmal 200 Menschen.

„Die linken Kräfte in Innsbruck haben wieder einmal gezeigt, dass sie sehr wohl fähig sind, ihre Forderungen laut auszusprechen. Der 1. Mai ist nicht mehr der Aufmarschtag der Sozialdemokraten, sondern der Kampftag der Arbeiter und der Jugend!“, resümiert Julian Nothdurfter.

„Traurigerweise wurde in Innsbruck das gemeinsame demonstrieren am Kampftag der Arbeiter und Angestellten von den sozialdemokratischen Jugendorganisationen gespalten und die Tiroler Sozialdemokraten werten heuer den 1. Mai überhaupt zu einem Volksfest im Rapoldipark, mit Wahlkampfreden, mit Lobhudelei und Billigbiergelagen ab“, beurteilt Josef Stingl die Haltung der Sozialdemokraten am diesjährigen 1. Mai.