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BH Kitzbühel: Sozialamt im 3. Stock ohne Lift

Wahlen KPÖ urgiert Barrierefreiheit in öffentlichen Einrichtungen
"Ein Beispiel wie weit manche öffentliche Einrichtungen noch vom Anspruch der Barrierefreiheit entfernt sind ist die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel", darauf macht Gertude Koppauer, KPÖ-Spitzenkandidatin im Wahlkreis Kitzbühel, im nunmehr anlaufenden Wahlkampf für die Landtagswahl 2008 aufmerksam.

Obwohl sich das gerade von Menschen mit Behinderungen häufig frequentierte Sozialamt im Gebäude der BH Kitzbühel im dritten Stock befindet gibt es dort weder einen Lift noch sonstige Einrichtungen die Gehbehinderten den Zugang erleichtern würden. Bezeichnenderweise ist die Informationsstelle, bei welcher Behinderte eventuell Hilfe anfordern können, auch im ersten Stock untergebracht. Die KPÖ fordert daher eine Überprüfung aller Ämter und öffentlichen Einrichtungen in Tirol in Hinblick auf deren Barrierefreiheit und leichte Zugänglichkeit für Behinderte und ein konkretes Programm für entsprechende Maßnahmen. Barrierefreiheit bedeutet laut Wikipedia, dass "Gegenstände, Medien und Einrichtungen so gestaltet werden, dass sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung uneingeschränkt benutzt werden können". Durch die demografische Entwicklung ist das Thema seit den 1990er Jahren zunehmend ins öffentliche Bewusstsein gerückt und erhöhter Bedarf für entsprechende Maßnahmen entstanden.

Die KPÖ, die für die Tiroler Landtagswahl am 8. Juni 2008 erstmals seit 1961 wieder flächendeckend in allen neun Tiroler Wahlkreisen als linke Alternative zu den etablierten Parteien kandidiert wird im Wahlkampf neben ihrem Schwerpunkt für Umverteilung auch Fragen wie Mängel bei der barrierefreien Ausstattung thematisieren, so Koppauer.