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Innsbruck: Bauskandal am Vögelebichl?

Kommunal Stingl: "Dubioses Wegerecht und Riesengewinne!"
"Die ALPINE Mayreder BauGmbh will am Vögelbichl für Nobel-Wohnungen sorgen. Gegen die Interessen der AnrainerInnen und mit einem dubiosen Wegerechtskauf wird der Wohnbau für ein paar Reiche und Superreiche durchgedrückt", empört sich Josef Stingl, Spitzenkandidat der KJÖ-KPÖ-Jugendliste im Wahlkreis Innsbruck Stadt: "Leistbarer Wohnraum ist zwar in Innsbruck rar, aber mit dem Mayreder-Projekt am Vögelebichl wird sich daran absolut nichts ändern." Drei Tatsachen kritisiert der KPÖ-Kandidat besonders:

1.) Die verdichtete Bauweise auf dem Schütthang zum Lohbach.
"Ein ökologischer Wahnsinn - wer garantiert, dass der Hang bei längeren Regenfällen nicht ins rutschen kommt und in Innsbruck ein zweites Gmunden entsteht“, so Stingl. „Auch in Gmunden war der Gschliefgraben am Ostufer des Traunsteins bei Gmunden fast vergessen. Und das, obwohl Experten von der sensiblen Geologie in diesem Bereich und der Gefahr des Hangrutschen wussten.“

2.)Das Zustandekommen des Bau über ein dubioses Wegerecht.
Ursprünglich gehörte das Grundstück Herrn Nikolaus Prilmüller. Dieser organisierte sich ein fragwürdiges Wegerecht. Als bei den benachbarten Reihenhäusern eines den Besitzer wechselte verschaffte sich dubioserweise Herrn Prilmüller den eigentlich zum Reihenhaus dazugehörigen 20igstel-Anteil des Wegerecht. „Mit dem erschlichenen Wegerecht konnte Prilmüller sein Grundstück gewinnbringend an die ALPINE Mayreder-BauGesmH veräußern“, meint Stingl. „Von offizieller Seite hat er ja nichts zu befürchten, denn mit seiner Werbeagentur erledigt er die Aufträge für die ASFINAG, für die Hypo Tirol Bank und für die Brenner Autobahn AG.

3.)Der Umgang mit den AnrainerInnen.
Ihr Unmut über das erschlichene Wegerecht, über den Bau einer Nobelwohnanlage am Schütthang und ihre Angst über mögliche ökologische Folgen werden nicht genommen. Ihnen bleibt nur der Weg aufs Gericht und zivilrechtlich eine Bauverbotsklage durchzusetzen. „Und bis dahin gibt es dann in Innsbruck eine zweites Objekt, dass ohne gültiger Baubewilligung errichtet wurde und im Nachhinein auf Kulanz legalisiert wird“ empört sich Josef Stingl.