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Swarovski: Die Quadratur des Kreises

Wahlen KPÖ: Der Personalabbau dient nur zur Optimierung des Profits
„Swarovski versucht sich in der Quadratur des Kreises“, kommentiert Josef Stingl, Spitzenkandidat der KJÖ/KPÖ-Jugendliste (KPÖ) im Wahlkreis Innsbruck, die nächtliche Sitzung der Kristallkonzernherren Swarovskis. „Hier wird uns weisgemacht, dass es zu keinen Kündigungen kommt, und eh nur befristete Verträge auslaufen. Nur, wurde diesen KollegInnen bei der Einstellung nicht versprochen, dass im (kapitalistischen) Normalfall - das heißt kein Krankenstand, fleißig, willig und gehorsam - ihr Dienstverhältnis nach Ablauf der Befristung ohnehin in ein unbefristetes übergeht?“ Noch gefährlicher ist dann die Drohung, dass einige Beschäftigte in die Schwesternfirmen Sarovski Optik und Tyrolit übergeführt werden sollen. „Hier stellen sich für mich einige Fragen: Nehmen diese KollegInnen ihre arbeitsrechtlichen Ansprüche (Abfertigung, Jubiläumsberechnung etc.) mit oder fangen sie dann wieder bei Null an? Und was ist mit jenen, die sich gegen die Versetzung aussprechen, müssen sie dann einvernehmlich ihr Dienstverhältnis beenden, damit der - ach so soziale Betrieb Swarovski - keine Dienstgeberkündigung aussprechen muss?“, fragt Stingl. „So könnte man zumindest die Äußerung des Betriebsrates Willi Greuter verstehen, dass es zu keinen Kündigungen im herkömmlichen Sinn kommen soll, statt das sich gemeinsam mit der Gewerkschaft für den Kampf um jeden Arbeitsplatz zu rüstet.“

Nun zu Swarovski, Stingl erinnert daran, dass er an die Swarovski Ausreden auf den Weltmarkt nicht glaubt, ist doch die Swarovski-Gruppe (laut „trend-TOP500“ 2006: 2,37 Milliarden Euro Umsatz, 20.236 Beschäftigte) mit Swarovski, Swarovski Optik, Tyrolit, Swareflex und Signity ebenfalls eine „Heuschrecke“, die mit Produktionen in Billiglohnländern die eigenen Standorte in Österreich konkurrenziert. „Der Personalabbau dient nur zur Optimierung ihres Profits“, meint Josef Stingl abschließend.