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ORF-Pressestunde ein demokratiepolitischer Afront

Wahlen Stingl (KPÖ): Verantwortlicher Chefredakteur Sailer soll gehen
„Im Ostblock wird zensuriert argumentierte der ORF ständig in Zeiten des Realsozialismuses, und zensuriert selbst schlimmer als es im Ostblock je möglich gewesen wäre“, erklärt Josef Stingl (KPÖ-Tirol) die Nichteinladung dreier Spitzenkandidaten zur Tiroler Pressestunde am 1. Juni. „Das ORF-Argument nur Landtagsparteien einzuladen ist lächerlich, oder gibt’s für den ORF-Tirol-Chef-Redakteur Christoph Sailer WahlwerberInnen erster und zweiter Klasse? Bei so einer demokratiepolitischen Einstellung, die dem öffentlichen Informationsauftrag widerspricht, empfehle ich Herrn Sailer den ORF rasch zu verlassen.“ Nach vollziehen kann Stingl noch, dass aufgrund der Größenordnung die KJÖ/KPÖ-Jugendliste bei der Radio-Tirol-Sendung „Hallo Tirol“ nur eine halbe Stunde eingeladen war. Die Berichterstattung im Fernsehen spottet jedoch jeder Informationspflicht. „Ein Kurzbeitrag im ZIB und einer in Tirol heute dienen maximal als Feigenblatt einer objektiven Berichterstattung.“ „Wir werden den skandalösen Pressestundeumgang sicherlich nicht kommentarlos hinnehmen, weder als WahlwerberIn, noch als ORF-BeitragszahlerInnen“, so Josef Stingl und kündigt für Sonntagvormittag eine Protestaktion vor dem Tiroler Landesstudio an. „Außerdem frage ich mich, warum wir bei diesem Umgang mit uns, überhaupt noch ORF-Gebühren überweisen sollen.“