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Lichtermeer vor Swarovski geplant

Sozial Morgen ab 15.00 werden die KommunistInnen in Wattens Swarovski MitarbeiterInnen und BewohnerInnen über die Widersprüche des Personalkürzungsprogramm von Swarovski Wattens informieren. Auf der einen Seite wurden schon im ersten Quartal des heurigen Jahres 170 befristete Arbeitsverhältnisse nicht verlängert. 280 Arbeitsplätze sollen jetzt noch zusätzlich abgebaut werden. Bei insgesamt 6.000 Beschäftigten, bedeutet dies ein Minus von 7 Prozent aller Arbeitsplätze.

Andererseits hatte der Konzern im Vorjahr einen Umsatz von 2,56 Milliarden Euro hatte und am Standort Wattens wurde der größte Teil dieser Wertschöpfung erwirtschaftet. „Swarovski“ gehört zu den reichsten Tiroler Familien und hat ein Vermögen von 2,2 Milliarden Euro in einer Privatstiftung steuerschonend versteckt. Swarovski begründet die Arbeitsplatzvernichtung mit dem schwachen Dollarkurs und der Billigkonkurrenz in Ägypten und China. Und das obwohl die Swarovski-Gruppe mit Swarovski, Swarovski Optik, Tyrolit, Swareflex und Signity längst selbst eine als Global-Player mit Produktionen in Billiglohnländern die eigenen Standorte in Österreich konkurrenziert.

Für 21.00 Uhr ist eine Abschlußkundgebung vor dem Haupteingang von Swarovski Wattens geplant. Mit einem Lichtermeer von 450 Kerzen wird an die Arbeitsvernichtung bei Swaroski erinnert.