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Bei Swarovski Wattens gingen die Lichter aus

Sozial UMVERTEILEN statt KÜNDIGEN
Tirols KommunistInnen sehen Widersprüche im Kündigungsprogramm von Swarovski Wattens: Trotz der Tatsache, dass der Wattener Standort den größten Teil der Gesamtwertschöpfung des Swarovski-Konzerns erarbeitet, werden 450 Arbeitsplätze - immerhin sieben Prozent aller - abgebaut.

„Den Swarovski-BesitzerInnen wird’s freuen, ihr Profit schnellt so rasant in die Höhe, und sie brauchen ihn ja, zum Beispiel für die in weiß gehaltene Neugestaltung des Eingangsbereichs“, erklärte gestern Josef Stingl (KPÖ) anlässlich der Protestaktion mit 450 brennenden Kerzen vor dem Denkmal des Firmengründers Daniel Swarovski.

„Der Himmel weint, jetzt gegen bei Swarovski Wattens die Lichter aus“, kommentierte Stingl den einsetzenden Regen. Das sei des Firmengründers Geist, der sich im Grabe umdrehen würde, wenn er sehen würde, wie heute seine Nachkommen mit seinem Erbe umgehen. „Der Himmel weint, jetzt gegen bei Swarovski Wattens die Lichter aus“, kommentierte Stingl den einsetzenden Regen. Das sei des Firmengründers Geist, der sich im Grabe umdrehen würde, wenn er sehen würde, wie heute seine Nachkommen mit seinem Erbe umgehen. „Immerhin war er an der Errichtung einer zeitgemäßen Trinkwasserversorgung der Gemeinde Wattens beteiligt und hat durch die Errichtung von Werkswohnungen den Grundstein für ein Siedlungsprogramm gelegt. Und heute zählt für den Swarovski-Clan nur mehr abcashen, abcashen, abcashen und den Gewinn steuerschonend zu verschleiern“, meinte Stingl in Anspielung auf die riesigen Metallvorhänge.

Hans Waldhart erinnerte dabei an eine Betriebsbesichtigung in den 70iger Jahren, wo er gemeinsam mit dem bereits verstorbenen KPÖ-Langzeitvorsitzenden Franz Muhri bei Swarovski geladen war. Swarovski Senior meinte damals,, dass der Kapitalismus auf lange Sicht gesehen keinen Bestand hätte. "Wir schließen sich ihm an" so Stingl abschließend.