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KPÖ-Landesliste in Tirol eingereicht

Pressespiegel Heute um 15.00 Uhr hat die KPÖ-Tirol ihre Wahlvorschläge für die fünf Regionalwahlkreise sowie für den Landeswahlkreis Tirol bei der Landeswahlbehörde mit 221 amtlich beglaubigten Unterstützungserklärungen eingereicht. Die KPÖ ist nach dem LIF, die zweite Kleinpartei, die in Tirol ihre Kandidtur gesichert hat und steht somit am 7. Listenplatz der Tiroler Stimmzetteln. Spitzenkandidat auf der Landesliste ist der Koch und Betriebsrat Josef Stingl (48), gefolgt von der Pensionistin Hilde Waldhart(69) und dem Studenten Mag. Roland Steixner (29). Insgesamt sind auf der KPÖ-Landesliste drei Arbeiter, drei Angestellte, ein Student und zwei PensionistInnen vertreten.

Die Regionalparteilisten der KPÖ werden im Wahlkreis Innsbruck von Mag. Roland Steixner, Innsbruck Land von Hilde Waldhart, im Oberland von dem Metallarbeiter Tobias Wagner (21), im Unterland von dem Einzelhandelskaufmann Matthias Waldhart (23) und in Osttirol von Josef Stingl angeführt.

Die KPÖ-KandidatInnen danken allen HelferInnen und UnterstützerInnen,die durch ihre Unterschrift die Kandidatur der KPÖ in Tirol ermöglicht haben und dazu das entsprechende bürokratische Prozedere mit persönlichem Erscheinen beim Gemeindeamt bzw. Magistrat auf sich genommen haben. Bekanntlich brauchen die Parlamentsparteien für eine bundesweite Kandidatur nur die Unterschrift von drei Abgeordneten die im Unterschied zu „gewöhnlichen BürgerInnen“ zudem sogar für mehrere Parteien unterschreiben dürfen.

Schwerpunkt des Wahlkampfes der KPÖ ist unter dem Motto „Sozial. Mit Sicherheit. KPÖ“ angesichts explodierender Preise und Wohnkosten bei Zurückbleiben der Löhne, Gehälter und Pensionen sowie wachsender sozialer Ungerechtigkeit und Armut die immer dringlichere Umverteilung. In einem Sofortprogramm fordert die KPÖ Maßnahmen gegen die Teuerung und für eine Erhöhung der Einkommen. Diese Maßnahmen im Sinne der sozialen Gerechtigkeit sind durch eine höhere Besteuerung von Kapital und Vermögen durchaus finanzierbar."Mit unserer Volksbegehrensinitiative gegen den Regress bei der Pflege haben wir gezeigt, dass wir uns nicht nur auf Wahlen verlassen, sondern unter Mithilfe der Bevölkerung mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln auch gestaltend in die Politik eingreifen, so auch in Zukunft", erklärt Josef Stingl.

Auf das Wahlziel angesprochen meint Stingl abschließend: „Bei der Nationalratswahl 2006 und der Landtagswahl 2008 hatten wir in der Gemeinde Untertilliach einen Stimmenanteil von rund 12 Prozent. Mit vielen „Untertilliachs“ wollen wir in Tirol einen aktiven Anteil haben, damit die KPÖ in das Parlament einziehen kann.“