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Einziger privater Investor abgesprungen - Haller Kasernen-Areal unverkäuflich?

Wahlen

Stingl: "Als ersten Umverteilungsschritt gegen die enormen Mietpreise für sozialen Wohnbau nutzen

"Als Riesenchance für sozialen Wohnbau", bezeichnet Josef Stingl, Spitzenkandidat der Tiroler KPÖ-Landesliste, den Absprung der privaten Kaufinteressenten des neun Hektar großen Haller Kasernenareals. "Denn, wir sprechen uns für die Nutzung der freiwerdenden Kasernengelände für die Errichtung von günstigen Wohnungen aus. Im Programm der künftigen Bundesregierung soll daher verankert werden, dass der Bund leerstehende Kasernengrundstücke den Gemeinden zu günstigen Bedingungen zur Verfügung stellt. Dort sollten - wenn notwendig mit Hilfe des Landes - Gemeindewohnungen errichtet werden, um den Bedarf an leistbarem Wohnraum mindestens teilweise zu decken." Die KPÖ verweist auf eine diesbezügliche Initiative der Grazer Wohnungsstadträtin Elke Kahr, die von dem KPÖ-Gemeinderatswahlbündnis "innsbruckLinks" und von über fünftausend Menschen als Petition an den Nationalrat und vom Grazer Gemeinderat mit einem einstimmig gefassten Beschluss unterstützt wurde. "Bislang wurde das Anliegen Gemeindewohnungen auf Kasernengrund seitens der VP/BZÖ- und danach von der SP/VP-Regierung nur blockiert, alle bisher bereits verkauften Kasernen nur an private Immobilien- und Spekulationsgesellschaften verscherbelt. Eine neue Bundesregierung muss in diesem Punkt zu einem neuen Ansatz in der Sozialpolitik kommen und die Straub-Kaserne in Hall, die Enrich-Kaserne in Kufstein und die Franz-Josef-Kaserne in Lienz an die betreffenden Gemeinden bzw. dem Land Tirol für sozialen Wohnbau kostengünstig abgeben. Ein erster Umverteilungsschritt gegen die enormen Mietpreise in unserem Bundesland", meint abschließend Stingl.