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Die Arbeitsplatzvernichtung schreitet voran

Sozial KPÖ: Breiter Widerstand ist gefordert
"Die Tiroler Arbeitsmarkt-Statisitk ist negativ, entgegen dem Bundestrend steigt in unserem Land die Arbeitslosigkeit. Arbeitsplatzvernichtung kennzeichnet das heurige Jahr. Im Frühjahr gingen bei Swarovski-Wattens 450 Arbeitsplätze flötten, darauf folgten rund 70 Arbeitsplätze durch die Kematen-Cosmetics-Pleite und jetzt will Swarovski nochmals 100 Arbeitsplätze eliminieren", kritisiert der Tiroler KPÖ-Spitzenkandidat Josef Stingl die aktuelle Tiroler Arbeitsplatzsituation. Eine Tiroler Arbeitsstiftung für die Betroffenen finde er gut, aber doch zuwenig. Er erwarte sich breiten Widerstand gegen die aich häufenden Kündigungswellen. Aber die Realität ist eine andere: Beim Lichtermeer gegen die 450 Kündigungen mokierte sich der Wattener Bürgermeister Franz Troppmair über die KPÖ-Aktivitäten in "seiner Gemeinde". "Ihr Kommunisten redet´s nur unseren größten Arbeitgeber, den Swarovski, schlecht und schadet´s so nur unserer Gemeinde", griff er Josef Stingl verbal an, als ihm dieser ihm eine Zeitung zu den Swarovski-Vorgängen übergeben wollte. Als Stingl mit dem "Wattener Chefdemokraten" auf offener Straße diskutieren wollte, nahm dieser schimpfend Fersengeld.

Jetzt bekommen die Wattener für ihren rückgratlosen Bürgermeister die Rechnung präsentiert. "Wieder sollen bis Jahresende weitere 100 Arbeitsplätze vernichtet werden. Wieder sollen angeblich befristete Dienstverhältnisse nicht mehr verlängert und Kündigungen vermieden werden. Und wieder sollen Mitbewerber aus Billiglohnländern wie Ägypten und China verantwortlich sein. Behauptung, die bei genauer Betrachtung schon im Mai bei den 450 verlorenen Arbeitsplätzen als Mär herausstellte. Die Ausreden auf den Weltmarkt sind nämlich wenig stichhaltig, ist doch die Swarovski-Gruppe mit Swarovski, Swarovski Optik, Tyrolit, Swareflex und Signity längst selbst ein Globalplayer die mit Produktionen in Billiglohnländern die eigenen Standorte in Österreich konkurrenziert", so Stingl.

Zurr Erinnerung: Der Swarovski-Konzern hatte im Vorjahr einen Umsatz von 2,56 Milliarden Euro hatte und am Standort Wattens wurde der größte Teil dieser Wertschöpfung erwirtschaftet. „Swarovski“ gehört zu den reichsten Tiroler Familien und hat ein Vermögen von 2,2 Milliarden Euro in einer Privatstiftung steuerschonend versteckt. "Während heuer alleine in Wattens auf 550 MitarbeiterInnen "verzichtet" wird wollen die Swarovskis heuer ihren Umsatz nur in der Kristallsparte auf über 2 Milliarden Euro steigern. Ihre von der Wirtschaft gerngenannten `humanressoursen´ sind ihnen dabei scheißegal. Breiter Widerstand ist jetzt dringend notwendig", so Stingl.