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Fiona Swarovskis Sozialtipps: Für die Gekündigten?

Sozial Stingl: "Die 750 gekündigten MitarbeiterInnen werden`s ihr danken!"
"Unverschämt" bezeichnet Josef Stingl, Tirols KPÖ-Listenerster bei den kommenden Nationalratswahlen, Fiona Swarovskis Puls4-Sozialtipps. "Würde nicht die Existenz von hunderten Menschen betroffen sein, dann müsste man über soviel präpotent vorgetragene Dummheit schon lachen. Aber, immerhin wurden bei Swarovski-Wattens heuer schon 450 Männer und Frauen gekündigt und bis zum Jahresende sollen ihnen noch weitere 300 folgen. Und das ist noch nicht das Ende." "Weitgediehene Pläne wonach bis Ende 2010 zwischen 500 bis 750 Jobs aus Wattens abgezogen werden sollen, werden von Swarovski gegenüber FORMAT nicht bestätigt. Auf eine genaue Zahl der abzubauenden Arbeitsplätze will sich das Unternehmen nicht festlegen. Markus Langes-Swarovski stellt aber klar: "Mehr als 100 werden es schon sein", meldet heute die Zeitschrift FORMAT in einer APA/OTS-Aussendung.

"Kein Wunder also, dass Fiona in ihrer Video-Botschaft über die teuren Arbeitsplätze und über die immer größer werdene Billigkonkurrenz jammert und eine Weltwirtschaftskrise herbeischwört. Sie verschweigt nur, dass Swarovski an dieser `Weltwirtschaftskrise` mitpatifiziert. Die Swarovski-Gruppe mit Swarovski, Swarovski Optik, Tyrolit, Swareflex und Signity hat selbst Produktionen in Billiglohnländern und konkurrenziert somit die eigenen Standorte in Österreich selbst. Der Personalabbau dient eher der Optimierung des Profits“, erläutert Stingl.

"Nicht zu vergessen, der Swarovski-Clan gehört zu den reichsten Tiroler Familien. So rangiert laut des Wirtschaftsmagazines "trend" die Familie Swarovski rangiert mit einem Vermögen von 2,2 Milliarden Euro auf Platz elf der 50 reichsten ÖsterreicherInnen, wie in solchen Kreisen üblich ist dieser Reichtum steuerschonend in eine Privatstiftung eingebracht. Ein TOP-10-Platz wäre ihnen natürlich lieber. Und, Karl-Heinz und Fiona mögen sicherlich weder auf ihrem Kitzbühler Bauerhof noch auf ihren Balkon Kartoffeln oder Tomaten ziehen", endet Stingl spitz.