Willkommen bei KPÖ Tirol 

KPÖ-Tirol bringt Anzeige gegen RFJ ein

Antifa Auf der Homepage des „Ring Freiheitlicher Jugend Tirol“ wird für 25. September die Veranstaltung: „LGF Auer spricht über Julius Evola: Menschen in Mitten von Ruinen“ im Hotel Central beworben. (http://www.rfj-tirol.at/index.html). Der Tiroler KPÖ-Spitzenkandidat Josef Stingl hat heute bei der Bundespolizeidirektion und der Staatsanwaltschaft Innsbruck Anzeige gegen den „RFJ-Tirol“ und dessen Landesgeschäftsführer Johannes Auer eingebracht. Stingl stuft die Veranstaltung als Verbreitung rechtsextremistischen, faschistischen Gedankenguts und möglicherweise Wiederbetätigung ein und hat auch die Geschäftsführung des Hotels Central über den Inhalt der Veranstaltung informiert, damit diese den Veranstaltungsraum storniere. Der KPÖ-Spitzenkandidat verweist in seiner Anzeige u.a. auf die Internetseite http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Evola, die Julius Evola als Vordenker, Theoretiker und Vertreter des italienischen Faschismus, als Mitarbeiter der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe der SS und als Vordenker und Rassendenker verschiedener neofaschistischer Organisationen ausweist. „Seine Werke werden häufig von rechtskonservativen und rechtsextremistischen Gruppen zur Untermauerung ihrer antiaufklärerischen und antidemokratischen Positionen angeführt,...“ So schreibt Umberto Eco am 17. August 2002 im Guardian (http://www.guardian.co.uk/books/2002/aug/17/society.umbertoecoa, dass Julius Evola das Judentum als Rasse und nicht als Religion interpretierte, sieht man vor allem bei seinen Attacken gegen Albert Einstein, Sigmund Freud, Gustav Mahler, Tristan Tzara und andere Exponenten der modernen Kultur und Wissenschaft, die auch von den Nazis als Belege für deren „Verjudung“ herangezogen wurden.“ Stingl verlangt in seiner Anzeige auch, die Veranstaltung des RFJ zu untersagen.