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Kruzifix, Halbmond und Davidstern

Standpunkte Ein blasphemisches Gespenst geht um in Tirol. Das ist die Forderung der Wegnahme des Kruzifixes in den Schulklassen. Ein Aufschrei war die Folge und hat kirchliche und schulweltliche Instanzen dazu bewogen, Stellung zu nehmen.

Von der AKS (Aktion kritischer Schüler) als kleiner Schneeball losgetreten, ist diese Diskussion nun allmählich zur aufgeblasenen Luftlawine mutiert. Alle fühlen sich berufen, diesem heiligen Kruzifix die Stange zu halten. Mehr noch, über die famose Idee, auch neben dem christlichen Glaubenssymbol andere aufzuhängen, wie zum Beispiel den türkischen Halbmond oder den Judenstern, wird öffentlich nachgedacht, auf dass auch ja kein Gott beleidigt sei. Von der AKS (Aktion kritischer Schüler) als kleiner Schneeball losgetreten, ist diese Diskussion nun allmählich zur aufgeblasenen Luftlawine mutiert. Alle fühlen sich berufen, diesem heiligen Kruzifix die Stange zu halten. Mehr noch, über die famose Idee, neben dem christlichen Glaubenssymbol auch andere aufzuhängen, wie zum Beispiel den türkischen Halbmond oder den Davidstern, wird öffentlich nachgedacht, auf dass auch ja kein Gott beleidigt sei. Ach, was schert dies den lieben Gott, ob sein Sohn öffentlich am Kreuz hängt oder nicht!Was schert es ihn, wenn man mit Hilfe von Noten in der Schule nachprüft, ob man fromm Bibelsprüche runterbeten oder sonst nachweisen kann, dass man brav im Unterricht seinen katholischen oder sonst einen Glauben gefestigt hat.

Der Religionsunterricht ist fest in den Tiroler Gehirnen einzementiert und so unverrückbar wie die Berge. An diesem Status quo wird sich nichts ändern. Nicht einmal ein politisch-religiöses Erdbeben am Sanktnimmerleinstag.

Es sei denn, ER erhört folgende Bitte: Herr, wirf Hirn herunter!

Sylvia Dürr