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Heraus zum 1. Mai

Sozial Menschen statt Profite! Gemeinsam gegen Rechts! Für internationale Solidarität!
Auch dieses Jahr rufen die Kommunistische Partei (KPÖ), und der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) im Bündnis mit anderen Organisationen zur 1.Mai-Demonstration in Innsbruck auf:

Die Demonstration beginnt um 11:00 vor dem Landestheater und wird um 12.00 abmarschieren. Die Demonstrationsroute: Landestheaterplatz - Universitätsstraße - Sillgasse - Museumstraße - Brunecker Straße - Südtiroler Platz - Salurner Straße - Triumphpforte - Maria-Theresien-Straße - Anichstraße - Bürgerstraße - Innrain - um den Congress herum wieder zum Landestheaterplatz.

Vor dem Abmarsch wird Josef Stingl (GLB) zu den demonstrierenden ArbeiterInnen und Angestellten, SchülerInnen, PensionistInnen und MigrantInnen sprechen. Bei der Abschlusskundgebung kommt es dann zu Ansprachen der VertreterInnen aller teilnehmenden Organisationen. In den letzten Jahren haben immer um die 1.500 DemonstratInnen an der 1.Mai-Demo beteiligt. "Heuer hoffen wir uns auf Grund der weltweiten Wirtschaftskrise, deren Lasten jetzt den ArbeiterInnen und Angestellten, den SchülerInnen, Studierenden und PensionistInnen in Form von Kurzarbeit, Arbeitsplatzverlust, Lohndumping und Sozialabbau aufgebürdet wird, noch mehr DemonstrantInnen", so GLB-Sprecher Josef Stingl.

In diesem Zusammenhang kritisiert er die Innsbrucker SPÖ, die trotz der vielen KrisenverliererInnen auf ArbeitnehmerInnenseite auf die Teilnahme an der Bündnisdemo verzichtet und den 1.Mai, den traditionellen Kampftag der arbeitenden Menschen für soziale Gerechtigkeit, für Widerstandes gegen Ausbeutung und Unterdrückung, für internationale Solidarität und des Kampfes für gleiche Rechte für alle, im Rapoldipark zu einem bierlaunigen Volksfest verkommen lässt.

Seitens der KPÖ bekommt von den Tiroler EU-Wahl-KandidatInnen Patricia Belinchon Garcia, Sylvia Dürr und Annie Linser die EU "ihr Fett ab". Sie sei nicht die Antwort auf die kapitalistische Globalisierung, sondern Teil derselben, nämlich eine gigantische Umverteilungsmaschine, welche die Reichen noch reicher macht und immer mehr Menschen in die Armut treibe: "Solange die Profitlogik unangetastet bleibt und die Eigentumsfrage nicht gestellt wird, kann von der Entwicklung einer Alternative nicht die Rede sein. Daher sagen wir klar und deutlich: Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte."