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"Es reicht!"...

Antifa … meint der Tiroler KPÖ-Sprecher und Graf-Rücktrittsunterstützer Josef Stingl nachdem gestern der 3. Nationalratspräsident MartinGraf sich stolz als „Aushängeschild des RECHTEN akademischen Lagers“ rühmen durfte und damit wieder unbehelligt Werbung für die rechtsextreme Burschenschaft „Olympia“ bei der ja Mitglied ist, machen konnte. „Es stinkt aber stark nach dieser braunen Scheiße weit in die Tiroler Politielite hinein, wenn sich namhafte PolitikerInnen – wie ein FPÖ-Königshofer, der nach seiner NDP-Vergangenheit noch immer seine Mitgliedschaft bei einer rechtsextremen Burschenschaft fröhnt, ein FP-Hauser, der dem Kommers die persönliche Ehr erweisen hat oder der ehemalige Landeshauptmann und jetztige Landtagspräsident Herwig Van Staa, der sich gemüßigt gefühlt hat, den Burschenschaftern zumindest eine schriftliche Grußbotschaft zukommen zu lassen.“

Stingl verlangt in diesem Zusammenhang die sofortige Abwahl von Graf und den Rücktritt Van Staas. Er kündigt darüber hinaus Aktionen gegen Braune Flecken in Tirol an. „Und deren gibt es viele: ein Platz vor dem Landhaus, auf dem ein Widerstandsdenkmal steht und der bezeichnenderweise nach dem NSDAP-Mitglied Eduard Wallnöfer benannt wurde, eine Musikschule im Unterland, das bezeichnenderweise nach dem Musikgauleiter Sepp Tanzer benannt wurde oder ein Denkmal der schlagenden Burschenschaft SUEVIA am Innsbrucker Westfriedhof, auf dem bezeichnenderweise Gerhard Lausegger, dem Anführer jener SS-Mordbande, die in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 den Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde und angesehenen Innsbrucker Bürger, Ing. Richard Berger ermordet haben befindet.“