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Gaspreis: In Tirol will die TIGAS weiter kräftig abkassieren

Kommunal „Die EndkundInnenpreise für Gas sind um ein Eck zu hoch“, meint Energieregulator Walter Konkret gebe es ein Senkungspotenzial für Erdgas von im Schnitt 10 bis 15 Prozent. GasbezieherInnen in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und Vorarlberg können sich jetzt kurz vor der Heizperiode, wenigstens um einen um 2,8 bis 4,4 Prozent sinkenden Erdgaspreis freuen. Anderes die Tiroler GaskundInnen, ihr Energieversorger, die landeseigene TIGAS, belässt den Gaspreis unverändert hoch, denn dieser sei ohnedies mit 1. April gesenkt worden. „Für wie blöd halten uns eigentlich die TIGAS-AbkassiererInnen? Glauben sie wirklich, dass wir bereits vergessen haben, dass sie, während wegen des Ölpreisverfalls in anderen Bundesländer der Gaspreis schon monatelang reduziert wurde, mit 1.1.2009 den Gaspreis um 11 Prozent erhöht haben, um diesen dann nach der Heizperiode um 8 Prozent etwas abzusenken“, fragt der Tiroler KPÖ-Sprecher Josef Stingl.

„Als gefährliche Drohung“ sieht er die Ankündigung des kaufmännischen Geschäftsführers Philipp Hiltpolt, dass Ende November der Tarif ab 1. Jänner 2010 festlegen wird. „Ist das doch wahrscheinlich schon die Ankündigung für eine weitere Preiserhöhung fürs „Tiroler“ Gas. Wie im Vorjahr, dürfen die GasbezieherInnen diesen Nepp blechen, während die Verantwortlichen des Landes ohne Gegenlenken dieser Abkassiererei erste Reihe fußfrei zusehen!“ so Stingl abschließend.