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AsylantInnen in Lagern anhalten, oder gleich in „RAUCH“ aufgehen lassen?

Antifa Von Josef Stingl
Innsbruck, wir schreiben das Jahr 1941:
Im Stadtteil Reichenau errichtet die Gestapo ein Anhaltelager zur „Disziplinierung“ auslndischer ZwangsarbeiterInnen, die dann im Reichsgau Tirol und Vorarlberg eingesetzt wurden. Auch andere Hftlingsgruppen, zumal politisch missliebige Personen, fanden „Heimat“ in diesem Straflager. 1948 verurteilte ein franzsisches Militrgericht die Innsbrucker Gestapo-Chefs und -handlanger zu langjhrigen Haftstrafen.

Trotzdem, das Lager Reichenau ist im kollektiven Gedchtnis der Tiroler und Vorarlberger kaum noch prsent. Die wenigsten wissen, dass beim ehemaligen Standort ein Gedenkstein zu finden ist und ein Teil des Gelndes zynischerweise als Mllsammelzentrum verwendet wird.

Innsbruck wir schreiben das Jahr 2009: Offensichtlich einer, der Rechtsauen-Gemeinderat Rudolf Federspiel, erinnert sich an dieses Anhaltelager und dessen Aufgabenstellung. Ihm ist SPs- und VPs-Fekter-Law-and-Order-Politik noch immer zu lasch. Daher fordert er (von) FR INNSBRUCK Patrouillen von Cobra-Beamten – am Besten mit voller Bewaffnung – und ein Anhaltelager fr „kriminell gewordene“ AsylantInnen. Wobei man bei Federspiels Wortwahl den Eindruck bekommt, dass er schon die bloe Anwesenheit der AsylwerberInnen als Akt der Kriminalitt ansieht.

„Sauerei“, meint dazu der landesschwarze Sicherheitssprecher Hannes Rauch und lehnt daher diese Vorschlge kategorisch ab. Dies aber weder aus antifaschistischen, antirassistischen oder nur aus humanen Grnden, sondern um Federspiels Forderung mit „Keine Anhaltelager, gleich abschieben!“ noch zu Toppen. Dafr sei auch Innenministerin Fekter unermdlich im Einsatz, „rauchelte“ er dazu weiter.

DAS STINKT GEWALTIG und zwar nach BRAUNER SCHEISSE à la dazumal.