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„Jetzt kommt Bewegung rein“ – von der Schiene auf die Strae…

Verkehr u. Umwelt von Oliver Jonischkeit
Unter dem schnen Titel „Rail Cargo setzt weitere Optimierungsschritte“ macht das Unternehmen klar, wohin die Reise im Gterverkehr geht – nmlich weg von der Schiene, hin zum Gterverkehr auf der Strae. Eine weitere Anpassung unwirtschaftlicher Strukturen sei ntig. Auch Tirol ist betroffen – 4 Verladestellen werden geschlossen

Rail Cargo schliet die Verladestellen in Gieenbach, Scharnitz, Steinach i. Tirol und Matrei – insgesamt 41 werden in sterreich aufgelassen. „Dann mssen wir halt alles auf die Strae verlagern“, so der Geschftsfhrer eines Furnierbetriebs in der online-Ausgabe der „Wiener Zeitung“. Zustzlich wird auch bei der „Rollenden Landstrae“ gespart, die Verbindung von Regensburg nach Trento mit Fahrplanwechsel eingestellt. Insgesamt wird es bis Ende 2012 eine „Reduktion des Mitarbeiterstandes um rund 100 MitarbeiterInnen“ geben, wie das bei Rail Cargo so schn heit.

Betriebswirtschaftlich mag das alles nachvollziehbar sein, volkswirtschaftlich jedoch ganz sicher nicht. Daher ist es hchst an der Zeit, die BB wieder in einen einheitlichen Betrieb umzuwandeln und volkswirtschaftlichen Zielen unterzuordnen.

LKW-Transporte mssen teurer werden – vor allem auch im Transitverkehr

„Der LKW-Verkehr zahlt nicht die von ihm verursachten Kosten“, so VC-Sprecher Christian Gratzer. Folglich muss endlich ber eine Erhhung der Maut verhandelt werden, auch der LKW-Verkehr abseits der Autobahnen knnte mautpflichtig werden, wie das in der Schweiz bereits der Fall ist. Die KP Tirol schlgt vor, insbesondere den Transitverkehr auf der Strae durch eine Transitabgabe zu verteuern – die Einnahmen sollen fr den Ausbau des ffentlichen Verkehrs zweckgebunden verwendet werden.