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Tirol-Wahl: Giganten und Kirchenmäuse

Pressespiegel Die ÖVP gibt 1,5 Millionen Euro aus, Piraten und KPÖ ein paar Tausender
Unbestritten ist jedoch, dass etliche der elf antretenden Listen in einer ganz anderen Liga spielen - jener der Kirchenmäuse. Die KPÖ muss etwa mit 6000 Euro auskommen. „2400 Euro hat aber alleine schon die Einreichung der Kandidatenlisten gekostet“, erzählt Wahlkampfkoordinator Josef Stingl. Seine Alternativ-Strategie zur Plakatflut der Großen: „Wir sind viel auf der Straße unterwegs.“ Das gilt auch für die Piraten. Die drucken ihr Plakate nicht nur selbst, sondern hängen sie auch auf. Das Budget ist mit 4500 Euro noch kleiner, als jenes der KPÖ. Die 50.000 Euro Budget der Bürgerliste „Für Tirol“ sind da schon fast wieder eindrucksvoll. Deren Chef Patrick Pfurtscheller ist sich mit den anderen „Kleinen“ aber einig. Neidig auf die „Großen“ sei er nicht. Alle drei Budget-Zwerge sprechen von Geldverschwendung, die mittels Parteiförderung durch die öffentliche Hand mitfinanziert werde.

Quelle: Kurier