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Resolution „Lange Nacht des Tanzes“ ausfallen lassen

Kommunal Die Frderung fr Tanz 41 fand im Gemeinderat auf Initiative der Sozialdemokrat_innen keine Mehrheit. Es ging um einen Betrag von 15.000 Euro, der fr das Jahr 2015 htte gewhrt werden sollen.Weniger dramatisch gesehen werden dafr die Gesamtkosten des Pseudo-Events zugunsten einer zustzlichen langen Einkaufsnacht. Auch wenn die gewhrten Gelder aufgrund des Aussteigens der Tanzszene von 50.000 Euro auf 20.000 Euro gekrzt wurden, ist das noch immer viel Geld fr eine Veranstaltung die eigentlich nichts anderes ist als eine Einkaufsnacht. Whrend die Innenstadtkaufleute zu denen gehren, die am lautesten nach einem Bettelverbot schreien und sich nicht daran stren, dass ein solches Verbot das (hoffentlich noch) verfassungsmig garantierte Grundrecht auf Meinungsfreiheit verletzt, sind sie selbst sehr gut darin, die Hand aufzuhalten, wenn es um Subventionen geht. Werden die Gelder dafr gekrzt, dann nicht bei ihnen sondern beim notwendigen „Beiwerksbel“ um berhaupt eine lange „Konsumrauschnacht“ zum Abzocken der Tourist_innen durchfhren zu knnen. Einheimische sind natrlich nicht unbedingt Zielpublikum, da sich diese sterreichweit bereits am letzten Platz der Kaufkraft befinden und sich daher die kostenintensiven Innenstadtgeschfte oft nicht leisten knnen.

Verstndlicherweise ist der freien Tanzszene die Lust vergangen, an der „Langen Nacht des Tanzes“ kostenlos mitzuwirken. Denn es ist auch kaum einzusehen, warum sich die Tnzer_innen kostenlos einem Spektakel zur Verfgung stellen sollen, das lediglich dazu dient, den Innenstadtkaufleuten Geld in die Taschen zu splen. Zudem ist zu befrchten, dass die Geschftsleute wieder die genehmigten Ladenffnungszeiten berziehen, weil sich gutes Geld damit machen lsst, wenn die Kundschaft durch Musik und Tanz bei Laune gehalten wird.

Die (pseudo)eventbezogenen „Lange Einkaufsnchte“ sind fr uns verzichtbare Kommerzspektakel. Wir begren daher die Entscheidung der freien Tanzszene, die „Lange Nacht des Tanzes“ zu boykottieren und fordern die Stadtregierung auf die Zusage zur langen Einkaufsnacht zurck zu nehmen. Mit dem frei gewordenen Geld knnte sinnvolleres geschehen, wie etwa die Frderung der Tanz und Kulturszene.