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Erst das Fressen, dann die Moral

Pressespiegel Trotz der Tragödien in Textilfabriken in Bangladesh oder Pakistan sei den Konsument_innen ihr Geldsackerl wichtiger als die Arbeitsbedingungen dort, meint triumphierend KiK-Chef Heinz Speet. KiK ist eine der üblen Billigramschladenketten und besonders bei der Warenherstellung äußerst skrupellos. (Wobei die teuren keinen Deut besser sind!)
Schon Bertl selig erkannte, dass zuerst das Fressen, dann erst die Moral kommt.
Warum allerdings der Mensch in einer vorher noch nie gekannten Maßlosigkeit Berge von Klamotten und völlig sinnloses Zeug kauft ohne Rücksicht auf jedwede Hintergründe, sei dahingestellt.
Ist es die Langeweile im öden Alltag, die den rauschhaften Einkauf so schillern lässt oder der Mangel an kreativer Beschäftigung oder einfach nur gnadenlose Scheuklappendummheit? Tja, was soll man sonst tun mit dem bisschen Rest am schwer verdienten Geld?
Eben! Ausgeben!
Brav konditioniert, der Mensch, gut hingekriegt! Permanent manipuliert und dreidimensional berieselt von allen erdenklichen Seiten. (Kritik ist eh ein Fremdwort.)
Und weiter Vorwärts! Marsch! Angepasst im Laufrad des Systems.
Sein Hirn braucht's dafür nimmer. Könnt man eigentlich wegzüchten...

Sylvia Dürr