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Syrische Blondinen, Mühlviertler Hasenjagd, abgefackeltes Asylheim

Pressespiegel Der neue "Trend" bei einigen Flüchtenden: Sie versuchen, in Kleingruppen per pedes über die Brenner Grenze nach Tirol zu gelangen. Vom Landespolizeiinspektor aber ist zu hören, dass das Aufkommen eher gering sei. Die Aufgriffe sind zum größten Teil den Einheimischen zu "verdanken", die diese Grenzübertritte rasch melden. Da könnte man zynisch werden und an die "Mühlviertler Hasenjagd" erinnern. Nachzulesen bei Hemut Rizy, der diese unrühmliche Historie literarisch aufgegriffen hat. You remember: Inländer jagen entflohenene KZ-ler.
Der Tiroler FP-Chef Abzwerger sieht Gefahren für die angeblich bedrohte Bevölkerung und verlangt endlich eine stabile Grenzsicherung mit bummbummpengpeng. Auch sein braunblauer Kollege Rudi Federspiel bläst ins gleiche Horn, indem er kundtut, dass Tirol nicht noch mehr Asylwerber aufnehmen könne, obwohl die Asylquote Tirols noch nicht ausgereizt ist. Aber des is wurscht! Beide FP-ler fordern einen "Assistenzeinsatz" des Bundesheeres. Noch mehr peng peng! "Zum Glück" sieht man den lästigen Wimmerln, die da herkreuchen, auch gleich an, woher sie stammen, wegen ihrer dunklen Haarfarbe und armseligen Kleidung. Da kann man sie gezielt und stramm einfangen und zurückschicken (wo der Pfeffer wächst?!). Nicht auszudenken, wenn syrische Blondinen des Wegs daher kämen....

Beim abgefackelten Asylheim in Oberösterreich (für Mühlviertler Asylwerber) wird auf der Suche nach den Brandstiftern ein Belohnungsgeld von 5000 Euros in Aussicht gestellt. Da kann man gespannt sein, was schwerer wiegt: die "Solidarität" mit den Tätern oder der Reiz des Geldes.

Nett anzusehen sind die Reaktionen diverser Politiker, die solche Taten natürlich verdammen, aber tagtäglich die Hassglut schüren. Immerhin ist heuer Deutschland mit bisher 500 Brandanschlägen Österreich noch weit voraus. Hier zählt man "nur" 25 Übergriffe...




Sylvia Dürr