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Innsbruck vor der Stichwahl

Pressespiegel Bei der kommenden Wahl steht Innsbruck vor der Entscheidung, wer letztlich das Rennen um den Innsbrucker Bürgermeister-Posten machen soll. Die bisherige Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Georg Willi stehen noch im Ring.
Es ist festzuhalten, dass die inhaltliche Differenz zwischen beiden Kandidat_innen nicht allzu groß ist. Beide Kandidat_innen sind bürgerlich. Es ist daher umso wichtiger, dass in Innsbruck eine klar linke Kraft im Gemeinderat vertreten ist, die die Verhältnisse in Innsbruck zum Tanzen bringt. ALI wird in den kommenden Jahren den linken Platz im Innsbrucker Gemeinderat besetzen, der so lange leer geblieben ist.

Wir Kommunist_innen hegen keine große Illusion in die zur großen Richtungswahl hochstilisierten Stichwahl. Drei Dinge sind allerdings festzuhalten:

1. Wer Rudi Federspiel und damit rechte Demagogie hoffähig macht, kann von uns keine Unterstützung erwarten.

2. Wer den Stopp des Baus von Sozialwohnungen verspricht, macht klar, dass er/sie sich nicht für die Belange der Wohnungslosen interessiert und ist daher für den Bürgermeister_innensessel ungeeignet.

3. Wer den Stopp des Ausbaus der Tram verspricht, damit die Innsbrucker_innen ob der vielen Baustellen „verschnaufen“ können, verdrängt, dass die Luftqualität in eben dieser Stadt - nicht zuletzt aufgrund der Dieselbusse - nicht unbedingt zum Durchatmen einlädt, und handelt daher nicht im Sinne der verkehrsgeplagten Innsbrucker Bevölkerung.