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Ans Christkind

Standpunkte Liebes Tiroler Christkind!
Ich wünsche mir von Herzen, dass die Menschlein draußen in der Kälte ihre innere Wärme entdecken, und den Herrn Waldhäusl in sein niederösterreichisches Waldhäusl stecken mit Stacheldraht und sich viele (Hexen) bei ihm melden, die "zwei, drei Asylkids mit nach Hause nehmen wollen". Auch wünsche ich mir, dass in ganz Tirol und weit darüber hinaus die Öffis gratis werden. Wie im Steuerparadies Luxemburg ab 2019, wo es Premier Bettel (welch passender Name!) versprochen hat. Ach, wär das schön! Und was wäre ohne Musikvolksschulen? Wer könnte dich preisen? Bist doch der Engel aller Kinder. Hab doch Einfluss auf die Vernunft der unmusikalischen und geizigen PolitikerInnen, die meinen, Musik in Volksschulen wäre überflüssig. Sie haben scheinbar keine Ahnung, was Musik, nicht nur in Kinderhirnen, bewirken kann. Stell diesen IgnorantInnen doch eine Kuh in ihre Amtszimmer und beschalle sie mit Mozart,- und siehe da, die Kuh gibt neben Kuhfladen auch mehr Milch! Aber das weißt du ja alles! Auch Frau Palfrader soll gesegnet sein mit ihrer Idee, kostenlosen Eintritt in Museen zu gewähren. Und flüstere ihr ins Ohr, dass es noch viele weitere öffentliche Einrichtungen gibt, wie das Haus der Musik, Theater, aber auch Schwimmbäder etc. Das wäre die Schau und Tirol wäre mit einem Schlag berühmt für dessen Großzügigkeit, würde aber noch mehr Touristen anlocken. (Ob das wünschenswert wäre?) Und wenn ein Kind seinen Fahrausweis mal vergisst, dann segne den Fahrer mit Toleranz und die Fahrgäste mit Großzügigkeit dem Kind gegenüber. Das und noch viel mehr wünsche ich mir von dir, liebes Christkind. Und noch ein Letztes: Wache über die Menschlein, die derzeit durch Straßen und Kaufhäuser hetzen mit verschwitztem Leiberl und rotgeränderten Augen, scheinbar wegen dir? Nimm sie bei der Hand und zeige ihnen den Himmel und die Sternschnuppen, auf dass sie die Schönheit erkennen und den Wert ihres blauen Planeten, den sie gerade ruinieren mit ihrer Kapitalismushörigkeit und dem Konsumkoller. Aber leider gibts dich nicht, sowenig wie den Osterhasen. Deshalb singen wir kein HOSIANNAH, sondern DER KAMPF GEHT WEITER!

Sylvia Dürr