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Wifi Parkhaus

Standpunkte
Nun bekommt Innsbruck auf dem Areal des Wifi ein neues Parkhaus über 7 Etagen, damit die TeilnehmerInnen, die aus dem ganzen Land anreisen, bequem an ihr Tagungsort können. Nach oben wird gebaut. Ein hässlicher und anachronistischer Irrsinn! Ganz im Stil der 70er Jahre. Da war das Benzin- und Diesel- Auto noch uneingeschränkt König und kein Auslaufmodell. Moderne Metropolen sollten heutzutage drauf schauen, Autos aus den Städten so weit und gut wie möglich zu verbannen und dafür ihre Öffis auszubauen. Das klappt bisher so gut wie nicht. Die Autolobby ist eben doch am Stärksten. (Irgendwelche beknackten Lungenärzte in Deutschland bezweifeln nun auch die Schädlichkeit der Autoabgase. Da müsste man doch glatt mal ihr Bankkonto inspizieren!) Luxemburg ist Vorreiter in Sachen gratis Öffis. Die stecken ihre fette Kohle wenigstens in ein sinnvolles Projekt. Auch das ist möglich. Züge sind viel zu teuer und sollten wesentlich verbilligt oder gratis!!!! werden, sodass auch die Wifi- KursteilnehmerInnen in den Genuss kommen und ihr luft- und raumschädliches PKW- Gefährt daheim lassen können. Die hiesigen StadtplanerInnen sind scheinbar irgendwann mit ihren Ideen im vorigen Jahrhundert stehen geblieben und brauchen sogar ein "Europan 15", den urbanen Ideenwettbewerb, um das armselige, triste Areal zwischen Innbrücke und Marktplatz aufzuhübschen. Das ist mal eine gute Idee. Die jungen ArchitektInnen aus ganz Europa sollten dann auch den Gang zum Wifi- Areal (und anderswo in Innsbruck) wagen. Da werden sicherlich die Augen gerieben ob soviel scheußlicher Bauten inmitten immerwährendem Straßenverkehrsgedröhne.

Sylvia Dürr