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FRIDAYS FOR FUTURE

Standpunkte Fein, dass die 15 jährige Umweltaktivistin Greta Thunberg in aller Munde ist und bei den jungen Menschen zu Denkanstößen anregt. Erfreulich, dass ein -oft belächelndes -Pippi Langstrumpf- Mädchen den Mut und den Idealismus hat, den Großkopferten dieser Welt die rote Karte zu zeigen. Die hiesigen SchülerInnen gehen nun auch gegen den Klimawandel auf die Straße.
"Fridays for Future". Hört sich toll an.
Leider scheitern die gut gemeinten Aktionen schon im ganz Kleinen (siehe Artikel in der TT): Die Familienvorteilskarte der ÖBB endet schon mit 15 Jahren. Dann ist Schluss mit lustig, und die Begründung des ÖBB - Pressesprechers sehr einleuchtend: Als Unternehmen muss man Angebote nach Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit erstellen. Das ist eben der Knackpunkt: private und teilprivate Unternehmen müssen profitorientiert handeln. Das nennt man altmodisch: Mehrwert schaffen. Kennen wir schon. Ein alter Hut seit paar 100 Jahren. Mittlerweile bleibt auch das Klima auf der Strecke, nicht nur der Mensch. Im wahrsten Sinne der Wortes. Solange man die MacherInnen dieses konsumorientierten und menschenunwürdigen Wirtschaftssystems weiterwurschteln lässt und dieser globalisierte Kapitalismusunfug quasi als gottgegeben hingenommen wird, sind die Erdlinge mitsamt ihrem Trabanten die ausgebeuteten Dummen.

Teurer Schienenverkehr, kostenpflichtige Öffis, LKWs die Waren hin-und her karren, anachronistische Abgas-Vehikel, dröhnende Flugzeuge, Waren aus Übersee, Waffen nach Übersee, irrsinnige Plastikverpackungen, Klamotten aus Billiglohnländern, ...
und und und....

Trotz alledem- oder gerade deshalb- sollten die Gretas dieser Welt nicht resignieren, sondern weiter kämpfen!

Sylvia Dürr