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Abgesang aufs Raucherstüberl

Standpunkte Die letzte Raucherbastion ist gefallen. Ösis Asterix und Obelix haben trotz zack zack zack Zauberer kapitulieren müssen, umzingelt von lauter Gesundheitsapostel-Ländern. Felix Tschick Austria gibt es nicht mehr. Eigentlich war die Kompromisslösung, -Trennung von Nichtraucher- und Raucherstüberl-, gar nicht so übel. War das schön an der Bar, am Glaserl Weißen nippen mit der Zigarette in der Hand und einem interessanten Gespräch. Man blies dem Nachbarn ein bisserl Rauch ins Gesicht und lächelte dabei. Nun trifft man sich eben vor der Tür wie aussätzige Hunderl. "Du musst draußen bleiben", Regen und Schneegestöber trotzend und frische Co2- Autoabgas- Luft schnappend. Was einen nicht umbringt, macht einen noch härter! Von den grusligen Bildern auf den Verpackungen ganz zu schweigen.
Jeder Mensch weiß ja, dass man mit Rauchen nicht gerade im Gesundbrunnen landet. Aber deshalb zum Kindergartenkind mutieren und sich sagen lassen, was man tun und unterlassen solle? Was für eine Zeit der sich häufenden Verbote! Bitte angurten, sonst piepsts! Als wäre das Großhirn geschrumpft. Als könnte man nicht Rücksicht nehmen. Der Mensch braucht scheinbar sein Gängelband. Von wegen mündig. Man muss uns vor uns selber schützen. Noch älter werden und gesund sterben? Schön wärs! Da haben die Ärzte noch mehr zu tun. Die werden aber leider nicht mehr dank Studienbeschränkung. Die PolitikerInnen haben sicher schon einen tollen Plan im Schubladerl, wie künftige rüstige 123 Jahre -PensionistInnen- Pensionen zu berappen sind. Darauf eine letzte Tschick!
Hick hick.
Und wann kommt das alc- Verbot?

Sylvia Dürr