Willkommen bei KPÖ Tirol 

1. Mai: Virtuell und auf der Straße

Sozial
LIVESTREAM: Freitag, 1. Mai 2020, ab 11:00 Uhr! http://live.kpoe.at
DEMONSTRATION: Freitag, 1. Mai 2020, ab 11:00 Uhr am Landhausplatz in Innsbruck!
FLAHMOB: Freitag, 1. Mai 2020, um 18:00 Uhr mit der "Internationale" für (globale) Solidarität und gegen Corona und Depression. Spielt das traditionelle Lied der Arbeiter*innen­bewegung von eurem Balkon bzw. aus eurem Fenster.


Der 1. Mai 2020 findet unter besonderen Bedingungen statt. Durch die Einschränkungen der Regierung kann der traditionelle Kampf- und Feiertag der Arbeiter*innen­bewegung nicht in der üblichen Form mit Demonstrationen, Kundgebungen und Festen begangen werden. Wir wollen und werden trotzdem demonstrieren und den 1. Mai gebührend feiern! Nämlich auf der Straße und virtuell!

Der 1. Mai verbindet den Traum von einer besseren Welt mit dem Kampf für aktuelle politische und soziale Forderungen. Es gibt viele Anliegen des 1. Mai, die durch die Corona-Pandemie und damit zusammenhängende Veränderungen aktueller denn je sind. Der "Shutdown" durch das Coronavirus und die Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens zeigen, dass es ein "weiter" nachher nicht mehr geben darf.

Wir Tiroler Kommunist*innen beteiligen uns an den bundesweiten virtuellen Mai-Protesten der KPÖ. Wir gehen aber auch gemeinsam mit unseren jahrelangen Bündnispartner*innen auf die Straße. Unter dem Motto "Für eine Welt ohne Ausgrenzung und Ausbeutung" demonstrieren wir auch heuer wieder auf Innsbrucks Straßen. "Corona-abgespeckt" allerdings mit einem Demonstrationszug ohne abschließenden Fest und unter Einhaltung der er geltenden Abstands- und Hygienegebote

Wir wollen nicht mehr zurück in eine Welt:

... in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht und die Reichen und deren Profite gerettet werden, aber die Mehrheit der Bevölkerung die Kosten tragen muss.

... in der Umwelt, Klima, Pflanzen- und Tierwelt für kurzfristige Profite zerstört werden.

... in der Lohnarbeit sehr oft krank macht und nützliche sinnvolle Tätigkeiten für die Gesellschaft gar nicht oder viel zu gering bezahlt oder bewertet werden.

... in der die elementare Rechte der Menschen, von der freien Meinungsäußerung bis hin zum existenziellen Recht auf Überleben, ausgehöhlt und verletzt werden.