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Mann und Frau im Essigkrug

Feminismus Einfach lachhaft, was die MitarbeiterInnen bisher von den Supermarktmanagern bekommen haben: 100 Euro pro Nase Coronabonus. Dafür haben Supermarktketten sich in den letzten Monaten eine goldene Nase verdient. Auch die Preise wurden für uns VerbraucherInnen angehoben. So weit, so schlecht.  KrankenhausmitarbeiterInnen an vorderster Front durften sich über ein bisserl mehr Peanuts freuen. Da war zB Frankreich großzügiger.  Gehälter wurden dort etwas  angehoben. Nicht nur in Corona Zeiten, sondern tagein tagaus leisten still und leise fleißige Bienchen namens Frauen wertvolle Arbeit. Unentgeltlich zum Nulltarif wohlgemerkt. Betroffen ist Pi mal Daumen die Hälfte der Bevölkerung. Und der Staat freut sich natürlich über diese Duldsamkeit. Dass Frauen für Haus- Kinder- u Altenpflegearbeit der Angehörigen entlohnt werden müssten, wäre zwar nur logisch und gerecht, aber um dies einzufordern, müssten die Frauen auf die Barrikaden gehen. Streiken? Wäre toll, aber leider schwerlich möglich, da  Kinder, Pflegebedürftige und Haushalt zu versorgen sind. Wo bleibt die Solidarität und Mithilfe der Männer? Dieses noch aktuelle, aber höchst seltsame Gefüge der einseitigen Arbeitsaufteilung zwischen Mann und Frau ist vorsintflutlich, unpraktisch und zudem unwürdig. Dieses Missverhältnis könnte man von Seiten des Staates mit einem bedingungslosen Grundeinkommen beheben. Zumindest für Frauen!! Wo bleibt das Engagement der Volksvertreterinnen  ihren Geschlechtsgenossinnen gegenüber?  Es reicht nicht, als Ministerin in die Kamera zu lächeln und Plattitüden nachzuplappern, wie " Ich bin keine Feministin" oder ähnlichen hirnfreien Blödsinn. Die mickrige Pension, die mit Riesenschritten auf die Mehrheit der Frauen zukommt, betrifft diese dummen Dämchen  scheinbar nicht. Wetten, dass sie weniger entlohnt werden als ihre Politikerkollegen?!  Pech aber auch..

Sylvia Dürr