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Religiöser Terror- damals und heute

Standpunkte Jede Tötung eines Menschen ist zu verachten, sei es durch einen Terroranschlag, sei es aber auch durch legitimierte Aktionen wie  in Kriegen. In Ländern wie Afghanistan, Syrien, Irak, Mali etc herrschen seit Jahren kriegsähnliche Zustände,  mit Zutun und Einmischung  imperialistischer Länder. Das prägt und radikalisiert. Der kapitalistische Westen ist in den Augen vieler Islamisten dekadent, oberflächlich und hegemonistisch (was nicht von der Hand zu weisen ist). Weiters kommt hinzu, dass die Einstellung des IS einige Jahrhunderte hinterher hinkt. Eine fatale Zeitverschiebung. Heutzutage islamistischer Terror im Namen Allahs, damals im Namen Gottes Hexenverbrennungen und Kreuzzüge. Wie sich der Fanatismus ähnelt. Der Hass auf Andersgläubige und Andersdenkende bleibt derselbe. Der Schuss des jungen Wiener Angreifers ging nicht nur nach vorne, sondern auch nach hinten los. Schon rührt sich rechtes Gedankengut und sinnt auf Vergeltung. Xenophobie feiert wohl auch hierzulande fröhliche Urständ.  Das kommt auch der Regierung gerade recht. Sie kann weiterhin vehement und strikt gegen die Aufnahme von Menschen aus Flüchtlingszentren sein. Aber Mensch bleibt Mensch, egal wo. Und Menschlichkeit bleibt auf der Strecke... 
Sylvia Dürr