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Kreative Ideen

Pressespiegel Schön, dass sich 68 Jugendliche an drei Tiroler Schulen mit Hilfe von "alpS" Gedanken machen über den Klimawandel und sich mit Folgen und Herausforderungen auseinandersetzen. Nur leider hapert es scheinbar an Einsicht und Vernunft, wie zB die der Innsbrucker Autolenker, die bei der Idee, das Fahrzeug aus der Innenstadt herauszuhalten, kein Verständnis zeigen. Dabei ist es hinreichend bekannt, dass 50% der CO2- und Feinstaubbelastung auf des Bürgers liebstes Kind zurückzu führen ist. Ganz zu schweigen von Umweltschleudern wie flotten Suvs und schicken Vans. Unvorstellbar, wenn die Stadt plötzlich den Fußgängern, Radlfahrern und spielenden Kindern gehören würde, und dies alles ohne Lärm! Auch die Idee, schwitzende Fitnessstudiostrampler an Generatoren zu hängen und dadurch Energie zu gewinnen, hat durchaus was Bestechendes. Unverständlicherweise kann man dem nichts abgewinnen. Auf Anfragen an Großkonzerne wie Rewe und Red Bull gibt es keine Antwort. Immer wieder stoßen die Jugendlichen an Grenzen und Fragen bleiben unbeantwortet. Aber vielleicht lässt sich diese kreative Jugend nicht so leicht die Verantwortung aus der Hand nehmen wie die Generationen und ihre Politiker vorher, die trotz kosmetischer Umwelttrostpflästerchen immer noch auf Teufel komm raus Ressourcen verschwenden, wie blöd konsumieren und alles versauen, so, als hätte man noch eine zweite Erde im Taschl.
Sylvia Dürr