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Atmen muss bekanntlich jedeR

Verkehr u. Umwelt
Laut einem Bericht auf ORF-Tirol ist der Anteil derjenigen die den öffentlichen Verkehr für den Weg in die Arbeit benützen - mit Ausnahme Wiens natürlich - österreichweit der höchste. 55000 Beschäftigte kommen täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitten zur Arbeit. Dennoch kann nicht behauptet werden, dass das Land Tirol in den letzten Jahren wirklich nennenswertes dazu beigetragen hätten, dass die Nutzung des öffentlichen Verkehrs für die Beschäftigten billiger wird. Im Gegenteil: die Kosten für die Netzkarten wurden, natürlich gleichzeitig mit der Einführung des SeniorInnentickets, anfang Februar kräftig erhöht. Noch immer ist ein günstigeres Jahresticket für Lehrlinge, StudentInnen und SchülerInnen nicht in Sicht. Die KPÖ fordert Freifahrt für alle Öffis. Es steht außer Frage, dass dies möglich ist, wenn der politische Wille dazu da ist. In der Stadt Hasselt in Belgien gibt es das schon längst. Durch die verstärkte Nutzung der Öffis konnten außerdem auch Sanierungkosten für das Straßennetz gespart werden. Die Finanzierung der Freifahrt wäre durch eine Nahverkehrsabgabe ähnlich der Wiener U-Bahnsteuer zu realisieren. Außerdem könnte gerade im Transitland Tirol eine tonnageabhängige Maut von mindestens einem Euro pro Tonne eingeführt werden. In einer Region, in der die Schadstoffbelastung ohnehin aufgrund der geographischen Gegebenheiten rasch in die Höhe steigt, ist es dringend geboten, hier zu handeln. Dies liegt nicht nur im Interesse der PendlerInnen, sondern im Interesse aller Menschen, die sich in Tirol aufhalten. Denn atmen muss bekanntlich jedeR!

Roland Steixner ist Spitzenkandidat der KPÖ zur Tiroler Landtagswahl