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Bittere Pille der Ärzte für die Politik

Dort, wo sonst Studenten andächti­g Vorlesungen lauschen, hatte­n am Dienstag an die 300 Landes­ärztinnen und -ärzte an der Klinik Platz genommen. Mit einiger Verärgerung im Bauch wollten sie von der Politikerrunde am Podium im großen Hörsaal der Chirurgie wissen, was diese als Therapie für die drängendsten Probleme der Ärzte an den Landeskrankenhäusern anbieten können. (...) Die Repräsentanten von acht (von elf) Listen stellten sich der Diskussion. Piraten, das Team Stronac­h und Für Tirol fehlten. (...) Josef Stingl (KPÖ) verlangte österreichweit einheitliche Bedingungen. Die Ideen, woher mehr Geld kommen könnte, waren phantasievoll. „Wir brauchen nur die Agrarfrage lösen, dann haben wir genug Geld“, meinte Gabi Schiessling (SPÖ). Fritz Gurgiser riet den Ärzten, in einem Tunnel zu arbeiten. „Dafür ist in Tirol immer Geld da. Die Gesundheit gehört endlich außer Streit gestellt.“

Quelle und Foto: Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Mi, 03.04.2013