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Eine vernünftige Entscheidung des Landes Tirol

Pressespiegel Nach dem verheerenden Waldbrand in Absam wird das Land Tirol nun keine Schadensersatzforderungen vom Verursacher des Brandes zurückfordern. Das ist eine überaus vernünftige Entscheidung. Denn eine Schadensersatzforderung von 2,9 Millionen Euro hätte den jungen Mann finanziell ruiniert und wäre ein verheerendes Signal an die Öffentlichkeit gewesen. Es gibt selten genug Anlass, die Landesregierung für eine Entscheidung zu loben. In diesem Fall komme ich allerdings nicht umhin, das zu tun. Es wäre wirklich verheerend gewesen, wenn hier einem jungen Mann die Zukunft aufgrund einer relativ geringen Fahrlässigkeit verbaut worden wäre. Freilich sollte man aufpassen, wohin man seine Zigarettenstummel entsorgt. Aber insbesondere die Tatsache, dass der 18-Jährige selbst versucht hat, den Schaden zu begrenzen, die Feuerwehr alarmiert hat und sogar selbst seinen Fehler gleich angegeben hat, sollte eigentlich dazu führen dass es sich von selbst verbietet, dem jungen Mann Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe aufzuerlegen.

Außerdem hat die HYPO ohnehin für das Jahr 2013 einen Gewinn von 18 Millionen Euro zu verbuchen. An das Land wird sie 28 Millionen an Dividenden ausschütten. Leider ist ein Teil des Profites auch einer Personaleinsparung zu verdanken. 77 MitarbeiterInnen weniger sind 2013 in der HYPO beschäftigt gewesen als im Vorjahr. Die Gehälter der Manager sind von diesen Einsparungen wohl eher nicht betroffen.