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Freihandelsabkommen

Pressespiegel Warum hat sich die deutsche Bundeskanzlerin so wenig für die Abhöraffäre interessiert? Wo doch offensichtlich ist, dass hier auch im großen Stil Wirtschaftsspionage betrieben wird. Die Antwort ist relativ einfach: Sie vertritt die Interessen der Exportwirtschaft und der Finanzmärkte. Und die wollen kein großes Aufhebens um die Abhöraffäre machen. Zu viel erhofft man sich von dem Transatlantischen Freihandelsabkommen.
Würde dieses Abkommen realisiert, dann bilden die Staaten der NAFTA (USA, Kanada und Mexiko) der EFTA (Island, Norwegen, Liechtenstein und Schweiz) und die EU einen geeinten Wirtschaftsblock. Dieser Block soll sicherstellen, dass die globalen Spielregeln auch künftig vom Westen aufgestellt werden. Der Bedeutungsgewinn der Schwellenländer soll rückgängig gemacht werden.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02...ettansicht

Dabei werden die sozialen Standards innerhalb dieser Zone nach unten revidiert. Konzernen werden Mittel in die Hand gegeben, gegen Umweltschutzauflagen und ArbeitnehmerInnenschutzbestimmungen zu klagen. Wir bekommen die Chlorhühner aus den USA und die USA deregulieren im Gegenzug die Finanzmärkte. Was für Banken und Konzerne eine Win-win-Situation ist, ist für überwiegende Mehrheit der Bevölkerung eine Lose-lose-Situation.

Treten wir den mauschelnden Wirtschaftskapitänen entgegen, die glauben uns übers Ohr hauen zu können und uns noch das letzte Hemd ausziehen wollen.

Hier noch zu sehen, was unsere Wirtschaftskapitäne von Demokratie halten...

http://www.youtube.com/watch?v=wsad7ud-bio