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Für ein solidarisches Tirol

Wahlen Roland Steixner: „Die KPÖ hat die Überwindung der neoliberalen Ausplünderungspolitik zum Ziel!“
„Die KPÖ hat in acht der neun Wahlkreise ihre Kandidatur eingereicht. Nur in Landeck können wir nicht kandidieren“, gab gestern der KPÖ-Wahlkampfkoordinator Josef Stingl bekannt. Die Hürde 'Unterstützungsunterschriften' sei lt. Stingl ohne riesigen Finanz-Background schier unmöglich: „Mit einem Wahlkampfbudget von 6.000 Euro (und davon nimmt das Land für's Einreichen der Kreiswahlvorschläge fast die Hälfte) sind bezahlte UnterschriftenkeilerInnen oder notarielle Beglaubigungen nicht leistbar. Zusätzlich führten ungesetzliche Prügel zu einem Zeitverlust. Beispielsweise wurde in der Gemeinde Tarrenz unseren UnterstützerInnen (mit der Begründung 'der Bürgermeister ist nicht da') die Gemeindebestätigung auf der Unterstützungserklärung verweigert.“ KPÖ-Spitzenkandidat Roland Steixner äußert sich inhaltlich zur KPÖ-Kandidatur: „Wir stehen für eine Gesellschaft, die dafür Sorge trägt, dass alle Menschen in Würde und frei von Existenzängsten leben können. Das bedeutet, dass es in der Verantwortung der Gesellschaft liegt, dass nicht nur die bürgerlichen Grundrechte, sondern auch die sozialen Grundrechte für alle Menschen, die in Tirol leben umgesetzt werden.“ Im Einzelnen führt er dazu das Recht auf leistbaren Wohnraum, auf Energie (Strom, Heizung), um die Grundbedürfnisse abzudecken, auf Arbeit, die von den Beschäftigten als sinnvoll und befriedigend empfunden wird, auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, auf politische Mitbestimmung und Artikulation für alle die hier leben, auf Bildung und auf leistbare Mobilität und Freizeiteinrichtungen an.
„Es mögen einige Punkte davon auch von anderen Parteien gefordert werden, die KPÖ allerdings unterscheidet von diesen, dass nur sie die Überwindung der derzeit vorherrschenden neoliberalen Ausplünderungspolitik zum Ziel hat. Wir verlangen eine solidarische Gesellschaft, die die Menschen und nicht den Profit als Prämisse hat. Das ist in unseren Augen der erste Schritt weg vom Kapitalismus hin zu einer neuen Gesellschaftsform, die man als postkapitalistisch, sozialistisch, kommunistisch, anarchistisch oder sonst wie bezeichnen mag. Jedenfalls als eine Gesellschaft, die mit der Herrschaft der Märkte gebrochen hat“, erklärt der KPÖ-Spitzenkandidat Roland Steixner abschließend.

Die KandidatInnen in den einzelnen Bezirken:
WK 1 – Innsbruck Stadt: Mag. Roland Steixner (Latinist), Gerda Pastyrik (Sozialarbeiterin)
WK 2 – Innsbruck Land: Heinrich Atzl (Magistratsangestellter)
WK 3 – Imst: Rosmarie Thüminger (Autorin), Anton Hackl (Liftarbeiter)
WK 4 – Kitzbühel: DI Michael Linser (Pensionist), Hilde Waldhart (Pensionistin)
WK 5 – Kufstein: Josef Stingl (Koch), Annie Linser (Pensionistin)
WK 7 – Lienz: Johann Waldhart (Pensionist), Maria Illetschko (Pflegehelferin), Oliver Crepaz-Bittner (Taxifahrer), Christine Oberauer (Tourismusfachfrau), Wolfgang Colleselli (Bankangestellter und Bauer)
WK 8 – Reutte: Stefan Demelius (Schichtarbeiter), Tobias Wagner (Krankenpflegeschüler)
WK 9 – Schwaz: Alois Rockenschaub (Sozialarbeiter)