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Innsbruck gegen Faschismus - Aufruf zu Solidarität und Menschlichkeit!

Antifa Für den 21. November ruft das breite Bündnis "Innsbruck gegen Faschismus" zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung auf, um ein starkes Zeichen gegen die geplante rechtsextreme Kundgebung der sogenannten "Identitären" an der Annasäule zu setzen. Unter dem Motto "Solidarität und Menschlichkeit" wird ein Demozug beim Franziskanerplatz um 14:00 startend zuerst mit Musik untermalt durch die Straßen Innsbrucks ziehen, um dann am Stadtforum eine abschließende Kundgebung mit Redebeiträgen abzuhalten. "Innsbruck gegen Faschismus" ist ein breiter Zusammenschluss aus vielen verschiedenen Organisationen, die in den unterschiedlichsten Bereichen wie etwa Kultur, Religion oder auch Politik - auch KPÖ und GLB - tätig sind. Am Samstag, den 21. November findet eine Kundgebung von Rechtsextremen
in Innsbruck unter dem Namen "Besorgte Bürger" statt. Sie wollen gegen
die vermeintliche "Asylflut" demonstrieren.
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Es handelt sich bei dieser Demonstration um eine Hetzkundgebung gegen
Flüchtlinge. Dass die Rechten ihren Hass gegen andere als "Sorgen"
verkaufen können, liegt am Diskurs der Flüchtlingsdebatte. So hieß es
immer wieder, dass wir "die Sorgen der Bürger ernst nehmen müssten".
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Doch welche und wessen Sorgen ernst genommen werden, hängt vom
Herrschaftsdiskurs ab. Zynismus pur ist diese Losung vor allem dann,
wenn sie in Kombination mit der Forderung nach neuen Zäunen und
Stacheldrähten auftritt.
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Die Sorgen der Flüchtlinge, die Sorgen derjenigen, die in ihrem Land
nicht mehr sicher sind, die alles verloren haben, sind offenbar
weniger wichtig als "die Sorgen" derjenigen, die sich vor einer
vermeintlichen Überfremdung fürchten.
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Um die Sorgen von Beschäftigten, MieterInnen, Arbeitslosen und
PensionistInnen haben sich die selbsternannten ErnstnehmerInnen
ohnedies nie ernsthaft gekümmert!
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In diesem Sinne rufen wir dazu auf, möglichst zahlreich zu erscheinen,
um ein deutliches Zeichen gegen rechte Hetze zu setzen.
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Wir treffen uns um 14:00 am Franziskanerplatz, starten dann um 14:30
mit dem Umzug und enden um 15:15 am Stadtforum (vor dem Cafe Central)
mit einer Kundgebung, die bis ca. 16:00 gehen soll